Unsere App

Unsere Kunden

Wetterdienst für

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  22. 06. 2017

Die schönsten Strände Spaniens – Unter den besten 10 finden sich drei kanarische Strände wieder. Las Canteras in Las Palmas auf Gran Canaria, Cofete in der Gemeinde Pájara auf Fuerteventura und Playa Papagayo auf Lanzarote. Abgestimmt haben die User der Internetseite TripAdvisor. Der Gewinner der Abstimmung ist der Playa de Ses Illetes auf Formentera.

 

Pabellón Argana steht vor der Eröffnung – Noch bis zum 6. Februar läuft die Ausschreibung für den Betrieb der größten Sporthalle von Lanzarote. Seit März 2013 ist die Anlage und die Halle geschlossen. Das Cabildo fordert 2,4 Millionen Euro Kaution. Die Ausschreibung beinhaltet neben dem Pabellón de Argana auch das Schwimmbad in Arrecife und den angrenzenden Fussballplatz. Vergeben werden soll die Pachtlizenz für 20 Jahre. Die Sporthalle ist 2003 errichtet worden. Seitdem verbinden die Conejeros mehr Skandale mit dem Bauprojekt, als positive Erlebnisse. Zu den Sommerferien soll der Pabellón wieder geöffnet sein und verschiedene sportliche Aktivitäten bieten.

 

Nackt im Restaurant – Innato Tenerife ist das erste Nudisten Restaurant Spaniens. In San Isidro auf Teneriffa hat der Italiener Tony de Leonardis zusammen mit seinem Sterne Koch Olindo Donadio die ehemalige Straußenfarm in einen kulinarischen Tempel der Extraklasse verwandelt. Am Eingang abgegeben werden nicht nur die Kleider, sondern auch jegliche Form der mobilen Kommunikation, wie Smartphone oder Tablet. Reserviert werden kann nur Online auf der Website des Restaurants. Angeboten werden drei Menüs: Fisch, Fleisch und Vegetarisch mit jeweils vier Gängen. Mehr Infos zum ersten Nudisten Restaurant Spaniens auf Teneriffa gibt es online auf innatotenerife.com

 

Zuwenig Busnutzer – 900 Passagiere nutzen im Durchschnitt pro Tag das öffentliche Busnetz auf Lanzarote. Das macht bei 15 Buslinien im Schnitt eine Nutzung von 60 Fahrgästen pro Tag und Linie. Tendenz fallend. 2014 und 2015 lag die Nutzung der Buslinien auf Lanzarote pro Tag immerhin noch bei rund 1.100 Passagieren. Seit 2005, als noch rund 2.000 Personen pro Tag das öffentliche Streckennetz der Insel genutzt haben, sind die Ergebnisse rückläufig. Und das obwohl das Streckennetz ausgebaut und die Busflotte von Arrecifebus komplett erneuert worden ist. Die Inselregierung und Vertreter des Unternehmens wollen sich jetzt zu Beratungen treffen um eine gemeinsame Zukunftsstrategie zu erörtern.

 

Neues Museum auf Lanzarote – Die Meersalzgewinnungsanlage Salinas de Janubio soll ein eigenes Centro de Interpretación erhalten. Das geht heute aus einem Artikel von Canaria7 hervor. Geplant ist eine Metallkonstruktion die zwischen den Salinenbecken auf einer Länge von 80 Metern verläuft und verglast den Besuchern den Blick über die gesamte Anlage ermöglicht. Innerhalb der Konstruktion soll ein Museum zur Geschichte der seit 1895 bestehenden Saline errichtet werden. Die Salinas de Janubio produzieren neben hochwertigem Salz für den Souvenirverkauf auch Salz und Salzlacke für die Fischproduktion.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  20. 06. 2017

Dreiviertel Verfügen über einen 10 Mega Internetanschluss – Einem Bericht des Industrieministeriums zufolge verfügen gut 75% der kanarischen Haushalte über einen Breitbandinternetanschluss mit einer Geschwindigkeit von mindestens 10 Megabyte pro Sekunde. Das ist für den Archipel ein starkes Ergebnis, allerdings liegt die nationale Auslastung bei 88%. In den Gemeinden Madrid, La Rioja und Mellila verfügen sogar 95% bis 98% über einen schnellen Internetzugang. In den letzten 18 Monaten hat die kanarische Autonomieregierung für das aktuelle Ergebnis vor allem in 3G, 4G und WiFi Technik investiert. Mit den mobilen Internetverbindungen verfügen jetzt vor allem in ländlicheren Bereichen des Archipels viele Haushalte über einen schnellen Internetzugang.

 

Zwei regenerative Energieparks – Die Arbeiten bei La Tablada und La Moralito auf Fuerteventura sind in vollem Gange. Die beiden privaten Investitionen für die beiden Windparks in der Gemeinde Tuineje belaufen sich auf insgesamt 16 Millionen Euro. Mit sieben Windrädern soll nach Fertigstellung 15,6 MegaWatt Strom produziert werden. Geplant sind die beiden Windparks bereits seit 2007. Beide Projekte sind leicht modifiziert worden und beinhalten jetzt pro Windpark jeweils zwei Windräder weniger. Wegen der modernisierten Technologie sind jetzt für die gleiche produzierte Energie weniger Windräder notwendig.

 

Neugestaltung El Golfo – Das kleine Fischerdorf an der Küste des Nationalparks Timanfaya auf Lanzarote soll zum touristischen Zentrum umgestaltet werden. Mit dem Projekt beauftragt ist der Künstler Ildelfonso Aguilar. Erst kürzlich als „Hijo Adoptivo de la Isla“ ausgezeichnet. Geplant ist, soweit bereits jetzt bekannt, den Zugang zum Charco de Clico, der grünen Lagune, von der Nordseite her umzugestalten. Bisher wird meistens die Südseite benutzt, weil der Zugang von dort besser ausgebaut ist. Mit einer Investition von rund 600.000 Euro soll ein Tunnel vom Fischerdorf El Golfo aus zur grünen Lagune entstehen.

 

Tonnenweise Schwefel ins Wasser gepumpt – El Discreto hat in seiner aktiven Phase rund drei Millionen Tonnen Schwefel in den Atlantik gespült. Das hat die Forschungszeitschrift „Earth and Planetary Science Letters“ in ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlicht und beruft sich auf Ergebnisse von Vulkanologen aus Deutschland, Amerika und Kanada. Gemeinsam mit dem hohen CO2 Ausstoß ist der PH-Wert rund um den Vulkan vor La Restinga auf El Hierro während der aktiven Zeit um 20% über den normalen Wert gestiegen. Der Vulkan vor La Restinga hatte in wenigen Wochen eine Höhe von über 200 Metern erreicht und hat durch den Ausstoß den Atlantik grün eingefärbt. Die grüne Fahne im Wasser war so groß, das sie selbst auf Satellitenaufnahmen der NASA noch gut zu sehen war.

 

Flugverkehr steigt um 10% - Im Schnitt sind im letzten Jahr pro Tag im kanarischen Luftraum 850 Maschinen gezählt worden. Das entspricht einem Anstieg von 10,7%. Nicht alle hatten als Ziel die Kanarischen Inseln. Trotzdem bedeutet das Ergebnis mehr Arbeit für die Flugleitzentralen bei der Koordinierung der Maschinen. Vor allem bei Flugzeugen aus dem Ausland ist der Anstieg signifikant. Der nationale Flugverkehr ist im Vergleich dazu kaum gewachsen. Wie stark der spanische Flugverkehr im letzten Jahr angezogen hat, zeigt ein  anderes europäisches Ergebnis: Europaweit hat der Flugverkehr lediglich um 2,7% zugenommen.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  19. 06. 2017

Mord auf Fuerteventura – Der Tote ist gestern Morgen gegen 6.00 Uhr bei Muelle Chico in Corralejo auf Fuerteventura gefunden worden. Er soll durch mehrere Messerstiche ums Leben gekommen sein. Die Polizei hat bisher nur bekannt gegeben, dass es sich bei dem Opfer um einen ausländischen Residenten handelt. Seine Identität wird wegen der laufenden Ermittlungen aber noch nicht bekannt gegeben. Taucher haben gestern Vormittag die Mordwaffe im Wasser bei der Hafenmole geborgen. Drei Personen sitzen seit heute Morgen in Untersuchungshaft. Zwei Männer, 25 und 35 Jahre alt und eine 19 Jahre alte Frau. Der Hergang der Tat und das Motiv sind noch völlig unklar – unbestätigt ist bisher ob es sich um einen Streit und eine Affekthandlung oder um einen geplanten Mord handelt. Ein Hafenmitarbeiter hatte gestern früh den Toten Mann im Wasser treibend entdeckt und die Polizei verständigt.

 

Xima Navarro spielt für UD Las Palmas – Es ist die erste Neuverpflichtung der Gelb Blauen für die erste spanische Fußballliga und es ist eine Defensive. Navarro soll die Abwehr stabilisieren, immerhin hat die Mannschaft aus Las Palmas im letzten Jahr 74 Tore kassiert. Außerdem steigen drei Nachwuchs-Spieler in der kommenden Saison zur ersten Mannschaft auf. Borja Herrera, Erik Expósito und Benitez Remírez sind Eigengewächse des Clubs und sollen ab der kommenden Saison auch auf dem Platz die Philosophie des Clubs repräsentieren. Platz 14 war in der abgelaufenen Saison die Endstation für den UD Las Palmas. Auch in der kommenden Spielzeit wird tief gestapelt, keine internationalen Startplätze, aber mit dem Abstieg wollen die Gelb Blauen auch nichts zu tun haben. Offen ist noch eine Trainerpräsentation, auf die die Fans des UD Las Palmas bereits seit Wochen warten. Der CD Tenerife hat sich mit einem 1:0 gegen Cadiz noch alles für einen Aufstieg in die erste spanische Liga offen gehalten. In den Play-Off Spielen geht es am Mittwoch gegen Getafe, das Rückspiel findet am kommenden Samstag statt.

 

Neue Drogenberatungsstelle in Arrecife – Die Metadonausgabestelle wird in dem ehemaligen Zentrum für minderjährige Flüchtlinge eingerichtet. Das geht aus verschiedenen Pressemitteilungen hervor. In der Calle Escamez findet der Umbau der Räumlichkeiten bereits statt. Für 250.000 Euro soll das ehemalige Gebäude, in dem bisher bis zu 28 minderjährige Flüchtlinge versorgt worden sind, in Zukunft Drogenabhängige aufnehmen und eine Beratungsstelle und eine Metadonausgabestelle eingerichtet werden.

 

Blutspendekampagne – Das kanarische Gesundheitsamt setzt seine Kampagne für mehr Blutspender fort und ist mit seinen mobilen Blutspendemobilen wieder in verschieden Gemeinden der Kanarischen Inseln unterwegs. Erst vor wenigen Tagen ist die Kampagne auf Lanzarote und Fuerteventura beendet worden. Ab heute stehen die mobilen Blutspendemobile in Las Palmas auf Gran Canaria, in La Laguna auf Teneriffa und in Tazacorte auf La Palma. In den kommenden 14 Tagen kann in den Inselhaupstädten von Gran Canaria, Teneriffa und La Palma Blut gespendet werden. Einen Link mit den entsprechenden Zeiten und Orten haben wir auf unserer Website veröffentlicht.

 

Keine Steuern für regenerative Energien – Der Inselpräsident von Gran Canaria, Antonio Morales,  hat die europäische Woche für erneuerbare Energien eröffnet und ein neues Konzept präsentiert. Familien mit geringem Einkommen sollen von der Regierung Subventionen erhalten, um ihr Haus teilweise oder komplett mit Photovoltaik- oder Solarenergie zu versorgen. Rund 3.000 Euro sind pro Haushalt notwendig um die Stromrechnung eines Durchschnittshaushaltes zu halbieren, 6.000 Euro kostet in der Regel eine Anlage um den Bedarf an Energie komplett mit erneuerbarer Energie zu decken. Das Thema hat in Spanien für viel Diskussionsstoff gesorgt, nachdem die Zentralregierung um Manuel Rajoy eine so genannte Sonnensteuer eingeführt hat und ausländische Investoren abgeschreckt hat. Die Rechtslage hat sich aber seitdem verändert. Private Anlagen die bis zum 1. Januar 2023 ihren Betrieb aufnehmen bleiben dauerhaft von der Besteuerung ausgeschlossen. Die EU-Woche für erneuerbare Energien geht noch bis zum 25. Juni. Mehr Infos gibt es im Internet. Einen entsprechenden Link dazu finden sie auf unserer Internetseite im Bereich erneuerbare Energien.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  16. 06. 2017

Siam Parque Gran Canaria – In den verschleppten Baubeginn für den neuen Wasservergnügungspark mischt sich jetzt auch die Regionalregierung ein und will den Vorfall untersuchen. Bei El Veril soll auf 120.000m² das Pendant zum Siam Parque Tenerife entstehen. Außerdem ein 4-Sterne Hotel und 700 dauerhafte neue Arbeitsplätze. Seit Monaten warten der Investor und Betreiber des Loro Parque und Siam Parque auf Teneriffa, Wolfgang Kiessling, auf eine Baugenehmigung. Es geht um eine Investition von mehr als 100 Millionen Euro. Aber der Regionalregierung geht es um mehr: Investoren brauchen für neue Projekte Klarheit, Transparenz und Zukunftssicherheit bei Investitionen. Auf die Gemeinde San Bartolomé wartet jetzt eine intensive Untersuchung der Vorfälle, laut der Regionalregierung gibt es keine Gründe, die eine Verschleppung von mehr als sechs Monaten rechtfertigen.

 

Queen Victoria im Hafen von La Luz – Sie wird viel Schatten auf die Hafenmole werfen, wenn der Koloss der Reederei Cunard Line das Wochenende im Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria verbringt. 300 Meter lang, 30 Meter breit und bis zu den Schornsteinen rund 40 Meter hoch. Der Kreuzfahrtriese bringt mehr als 3.000 Touristen in die Inselhauptstadt von Las Palmas und rund 900 Besatzungsmitglieder. Das Schiff ist in Italien komplett überarbeitet worden, es gibt mehr Kabinen, mehr Restaurants und Bars auf dem Kreutzfahrtschiff und mehr Platz auf den Sonnendecks. Die Queen Victoria wird in den Wintermonaten häufiger in kanarischen Häfen zu sehen sein. Für den Winterfahrplan ist wieder die Route Kanarische Inseln – Madeira geplant.

 

Hasen unter Naturschutz – Sie tauchen auf jeder Speisekarte in Restaurants mit regionaler Küche auf – Conejos. Als kanarische Spezialität kommen sie gleich nach Mojo Verde y Rojo und Grabanzos. Ab sofort sind sie sofern sie auf der Speisekarte weiter angeboten werden, garantiert nicht mehr aus freier Wildbahn der kanarischen Barrancos. Sie dürfen nicht mehr geschossen werden. Die Jagdlizenz gilt nur noch für wenige Tage und nur für Fallen und die Hundejagd. Ihre Zahl ist in den letzten Jahren so stark zurückgegangen, dass die Cenejos Canarios vom Aussterben bedroht sind. Geschätzt gibt es aktuell noch rund 12.000 Karnickel auf dem Archipel. Pro Hektar liegt ihre Zahl bei rund 0,25. Im Jahr 2.000 lag dieses Ergebnis noch bei 2,7 pro Hektar Natur.

 

 

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  15. 06. 2017

Ab jetzt ohne Roaming – Die neue EU Regelung tritt ab heute auch in Spanien in Kraft und die Telekommunikationsunternehmen dürfen ihren Kunden keine Roaming Gebühren mehr in Rechnung stellen. Diverse spanische Mobilfunkanbieter sind der neuen Regelung bereits zuvor gekommen und haben ihre Kunden vor Monaten bereits informiert und keine zusätzlichen Gebühren fürs telefonieren im Ausland mehr in Rechnung gestellt. Aber es gibt Ausnahmen bei der neuen Regelung: Roaming Gebühren fallen wieder an, wenn sich Kunden mehr als vier Monate ununterbrochen im Ausland aufhalten. Bei Pendlern über die Landesgrenze hinaus beginnen die vier Monate Kranszeit wieder von neuem, sobald sich einmal im heimischen Mobilfunknetz ein gewählt wird. Auch bei der Datenverbindung können Kunden ihr Vertragsvolumen im Ausland ohne zusätzliche Gebühren abrufen, darüber hinaus kann der Telekommunikationsanbieter dann aber zusätzliche Gebühren in Rechnung stellen. Diese sind aber mit einem Maximalbetrag von 7,70 Euro pro Gigabyte gedeckelt.

 

Kein Rauchverbot am Strand – Nach Fuerteventura war dieses Verbot auch auf Lanzarote im Gespräch. Aber es wird kein Rauchverbot geben. Der Beschluß von PSOE, Coalicion Canarias und PIL, der in Zukunft das Rauchen an den Stränden Lanzarotes unterbinden soll, ist abgelehnt. Ein Bußgeld soll aber kommen. Diese gilt dann allgemein für das arglose Wegwerfen von Müll im Allgemeinen und Zigarettenstummel im Speziellen. Für das Verbot gibt es aber noch keinen offiziellen Beschluss, auch ist noch nicht klar wie hoch das Bußgeld ausfallen soll.

 

Straße gesperrt – Die LZ-404 erhält zwischen Teguise und Guatiza einen neuen Straßenbelag.  In den kommenden zwei Wochen kommt es auf der LZ-404 deswegen zu enormen Verkehrsbehinderungen. El Mojón und Teseguite sind während der Straßenbauarbeiten nur von Los Valles aus erreichbar. Parallel zu den Asphaltarbeiten wird Canal Gestion auch das Leitungsnetz in diesem Bereich erneuern. Die Arbeiten sollen bis zum 26. Juni abgeschlossen sein. Ausführen wird den Auftrag der Gemeinde Heredores Juan Acuña für 740.000 Euro.

 

Dringend Rettungsschwimmer gesucht – Das Rathaus von Puerto del Rosario auf Fuerteventura sucht weiterhin nach einer Strandaufsicht. Jetzt gibt es eine neue Ausschreibung, die in wenigen Tagen abgeschlossen sein soll. Für die Strände Puerto Lajas, Los Pozos und Playa Blanca gibt es aktuell keine Strandwacht. Die Konsession läuft für die drei Strände in der Gemeinde für insgesamt vier Jahre - 535.000 Euro stehen dafür zur Verfügung. Der Service soll bereits am 15. Juni zur Verfügung stehen. Unklar ist, bzw. geht diese Information nicht aus der Pressemeldung hervor, warum die Ausschreibung erst jetzt erfolgt und nicht bereits zu Beginn des Jahres veröffentlicht worden ist.

 

Zufriedene Canarios – Eine repräsentative Studie von Cofidis hat die Zufriedenheit der Spanier untersucht. Canarios sind dem Ergebnis zufolge im Vergleich mit anderen Autonomien die Zufriedensten. Dieses Gefühl ist im Vergleich zum letzten Jahr bei Einwohnern der Kanarischen Inseln sogar noch gestiegen. Im letzten Jahr erreichte das Ergebnis in der kanarischen Autonomie 64 von 100 Punkten, in diesem Jahr liegt der Wert bei 67 Punkten in Sachen Zufriedenheit. Der spanische Durchschnitt liegt in Sachen Wohlgefühl nur bei 56 von 100 Punkten. Im Zuge der Studie ist auch nach den Visionen und Träumen der Canarios gefragt worden. Unter den Top10 finden sich Hauskauf, Fremdsprachen und bessere Ernährung wieder. Ein Viertel der Befragten hat angegeben gerne das Rauchen aufzuhören.

 

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  14. 06. 2017

58 Senioren können die Krankenhäuser nicht verlassen. Es geht um das Doctor Negrín Krankenhaus in Las Palmas und das Hospital La Candelaria in Santa Cruz auf Teneriffa. 58 Personen belegen Betten, obwohl sie aus ärztlicher Sicht, das Krankenhaus verlassen könnten. Es sind soziale Gründe, weswegen sie weiterhin in den Krankenzimmern verbleiben. Sie können weder auf Familienangehörige zurückgreifen noch gibt es freie Betten in den Altenheimen. Zum Teil leben Betroffene seit mehr als sechs Monaten in den Krankenhäusern. Eine Antwort blieb das Sozialministerium der Tageszeitung Canarias7 bisher schuldig, um die angesprochenen Fälle aufzuklären. Die Situation ist auf den Kanarischen Inseln im Vergleich zu aanderen spanischen Autonomien besonders prekär, aktuell gibt es auf keiner Insel freie Zimmer in den von der Autonomieregierung finanzierten Altersheimen.

 

All Inklusiv Tourismus wächst um 500.000 Urlauber – Ein Drittel der Touristen, die im letzten Jahr Urlaub auf den Kanarischen Inseln gebucht hat, hat seine freien Tage in einem All-Inklusiv Etablissement verbracht. 500.000 Urlauber mehr als im Jahr davor. Damit belegen die Urlauber mit dem Armbändchen den größten Marktanteil im wichtigsten Wirtschaftsegment des Archipels. Von weiteren Steigerungen ist aber nicht mehr auszugehen: die All-Inklusiv Hotels sind ausgebucht. Wachstumsmöglichkeiten gibt es jetzt nur noch beim Individualtourismus. Urlauber die sich weitestgehend selbständig um Flug und Unterkunft kümmern. Weiterhin sind es Briten und Deutsche, die den All-Inklusiv Urlaub bevorzugen – im letzten Jahr haben 40% der deutschen Touristen und 35% der Britischen ein Hotel mit Vollpension gebucht. Jeder dritte Urlauber der im letzten Jahr die Kanarischen Inseln gebucht hat, trug ein All-Inklusiv Armbändchen. Aber es gibt Tendenzen: Während gut 50% der Touristen auf Fuerteventura Vollpension gebucht haben, sind es auf Lanzarote zum Beispiel nur 35%, auf Gran Canaria haben knapp ein Drittel dieses Urlaubsmodell gebucht und auf Teneriffa waren es im letzten Jahr nur ein Viertel.

 

Mit Frischhaltefolie nackt an Laternenmast gefesselt – am helllichten Tag hat eine Gruppe von Jugendlichen einen ihrer Freunde mit durchsichtiger Folie nackt an einen Laternenpfahl gefesselt und ihn mit Alkohol überschüttet. Außerdem ist das Opfer immer wieder mit einem Gürtel geschlagen worden. Der Vorfall hat in der Avenida de Santiago Puig, in Zentrum von Playa de Las Americas stattgefunden, gestern um die Mittagszeit. Dem Opfer kam aber erst eine vorbeifahrende Polizeistreife zu Hilfe – Passanten und Autofahrer hatten nur ein mildes Lächeln oder Kopfschütteln für den Gefesselten übrig. Bei der Gruppe handelte es sich um Touristen, die sich völlig betrunken einen geschmacklosen Spaß erlauben wollten. Sie alle verbrachten den Nachmittag auf der Polizeiwach in Las Americas.

 

Hausbesetzungen mit mafiösen Tendenzen – Aktuell stehen in Spanien mehr als drei Millionen Wohnungen oder Häuser leer – zum Teil mussten sie geräumt werden, weil ihre Besitzer die Hypothekenbelastung nicht mehr bezahlen konnten, zum Teil sind sie nie verkauft worden. Knapp 100.000 davon sind von Hausbesetzern belegt. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts Cerdá aus Barcelona. Die in Spanien als Ocupas bezeichnete Hausbesetzer Szene entwickelt sich aber in den letzten Jahren hin zu mafiösen Strukturen. Das liegt nicht nur an fehlendem sozialem Wohnraum in Spanien. Während auf den Kanarischen Inseln nur einige dutzend leer stehende Häuser besetzt sind, hat sich die Situation in den spanischen Großstädten verschärft. In Madrid werden viele leer stehende Gebäude mittlerweile ganz bewusst von Dealern besetzt, als günstige Verkaufsräume ohne Gefahr zu Laufen ihre persönliche Identität preiszugeben. Es ist die Rechtslage in Spanien die zu dieser Situation geführt hat – ohne einen Richterspruch können die besetzten Wohnungen nicht geräumt werden, dieser dauert aber in der Regel 18 Monate oder länger. Bis dahin dürfen Polizisten die besetzten Wohnungen weder betreten noch räumen.

 

Alexander von Humdolt II bietet Segeltörns zu den Kanarischen Inseln – Einzige Vorraussetzung ist ein Mindestalter von 14 Jahren. Ansonsten sind keine Vorkenntnisse gefragt. Die 24-köpfige Stammbesatzung bietet Urlaubern, Reisegruppen, oder Firmenveranstaltungen eine erlebnisreiche Zeit auf dem aus der Becks Bier Werbung bekannten Dreimaster. Die Törns sind ab sofort buchbar, los geht’s zum Beispiel im Hafen von Las Palmas oder Santa Cruz de Tenerife für acht oder 14-Tage. Einen Link für Buchungen und mehr Informationen haben wir auf unserer Website bekannt veröffentlicht. http://alex-2.eu/cms/buchen-mitsegeln/ Der Dreimaster ist 2011 in Bremen vom Stapel gelaufen und auf Basis der 1906 getauften Alexander von Humbolt I gebaut worden, allerdings verfügt der Neubau über einen Stahlrumpf. Der Großsegler ist 340 Tage im Jahr im Einsatz, ab Oktober rund um die Kanarischen Inseln.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  13. 06. 2017

Tonnenschwerer Kokainfund – Hintergründe – Der Fischkutter Diana aus Venezuela hatte, als ihn die spanische Küstenwache in kanarischem Gewässer gestoppt hat, 1.200 Kilogramm Kokain an Bord. Insgesamt sind sieben Personen verhaftet worden, sechs auf dem Boot, eine siebte Person in Venezuela. Das Schiff ist in den Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria geschleppt worden. Die Pressekonferenz mit dem spanischen Innenminister hat gestern direkt auf der Hafenmole La Luz vor dem beschlagnahmten Fischkutter stattgefunden. An dem Anti Dorgen Einsatz waren Beamte aus vier Nationen beteiligt. Neben Spanien, waren vor allem die amerikanische DEA und die britische NCA sowie Einsatzkräfte aus Portugal beteiligt. Dem spanischen Innenminister, Juan Ignacio Zoido, zufolge, sind bei einem vorangegangenen Schlag gegen die Drogenmafia, bei der 2,4 Tonnen Kokain beschlagnahmt worden, wichtige Informationen gesammelt und ausgewertet worden. Diese waren im aktuellen Fall ausschlaggebend. Verhaftet werden konnte neben der Crew des Fischkutters auch der Finanzier der Drogenlieferung in Venezuela. Der Fischkutter Petra hatte zwei Tage an der Grenze zu kanarischem Gewässer gelegen und auf seine europäischen Abnehmer gewartet. Die 40 Kokainpakete waren an zwei Ankern festgemacht, um sie im Notfall im Meer zu versenken. Die Drogenfahnder haben in der Nacht zugeschlagen und konnten sowohl die Drogenpakte sichern als auch alle Besatzungsmitglieder festnehmen. Im Kampf gegen Drogen konnten die Sicherheitsbehörden auch durch den internationalen Austausch von Informationen in den letzten 36 Monaten mehr als 12 Tonnen Kokain beschlagnahmen.

 

Ferienvermietung wird zum Problem für Politik und Bevölkerung – Die Situation wird nicht nur in Parlamentssälen diskutiert, sondern ist auch immer häufiger Thema in Bars, Restaurants oder am eigenen Küchentisch – es gibt keine freien Mietwohnungen mehr für Residenten. Vor allem auf Lanzarote ist die Situation prekär. Aber auch auf anderen Inseln, vor allem in den Tourismuszentren, gibt es keine Wohnungen mehr für die arbeitende Bevölkerung. Vom Drang nach hohen finanziellen Einnahmen und am Fiskus vorbei ohne notwendige Genehmigungen getrieben haben sich tausende Immobilienbesitzer dazu entschieden, auf AirBnB, Booking.com oder homeaway ihre Objekte für Urlauber anzubieten. Die verbleibenden Mietobjekte für die Bevölkerung sind im Schnitt um 50% teurer, als noch vor einem Jahr. Aktuell ist es unmöglich in Bereichen wie Las Canteras oder Guanarteme in Las Palmas eine Mietwohnung zu finden, auf Lanzarote gibt es heute auf der ganzen Insel 17 Mietangebote, der Rest ist exklusiv für Ferienvermietung reserviert. Gestern haben sich Vertreter aus Politik und Wirtschaft genau wegen diesem Problem in Las Palmas auf Gran Canaria getroffen. Sie fürchten bereits jetzt die möglichen Folgen, eine Lösung haben sie bisher aber nicht gefunden. Sie warnen aber vor einer Blase, die beim Platzen verheerende Folgen haben wird: der Archipel ist wegen seiner Lage und seiner Entfernung zum Festland auf Migration angewiesen – Lehrer, Ärzte, Fachpersonal, Servicekräfte – wenn diese entweder keine Wohnung finden oder aber das dreifache für Miete bezahlen, als in anderen Regionen, bleibt die kanarische Autonomie dabei auf der Strecke – wirtschaftlich aber auch und vor allem sozial.

 

Sechs Grundschulen schließen – Die geburtenschwachen Jahrgänge führen ab dem kommenden Schuljahr auf Gran Canaria und La Gomera zur Schließung von sechs Bildungseinrichtungen. Die Regierung spricht zwar von Fusionen, vergleicht man aber die Schülerzahlen sind die Gründe dafür deutlich. El Pedrazo, Los Cazadores, El Rincón und El Drago werden in einer Grundschule vereint. Die Bildungseinrichtung Laurisilva auf La Gomera wird geschlossen. Die Grundschule Cortijo de San Gregorio wird mit dem Colegio Ciudad del Campo fusionieren. Betroffene Familien erhalten in diesen Tagen Post vom Bildungsministerium, aus der die Veränderungen hervorgehen. Zum Teil verlängert sich der Schulweg im kommenden Jahr für die betroffenen Kinder um mehr als 10 Kilometer.

Rosana kommt nach Hause – Die international bekannte Sängerin wird die Fiestas de San Gines in Arrecife auf Lanzarote abschließen. Das geht heute aus verschiedenen Pressemitteilungen hervor. Das Open Air Festival findet am 25. August am Playa del Reducto in Arrecife statt. Die 1963 in Arrecife auf Lanzarote geborene Popsängerin war in den 80er Jahren nach Madrid gezogen. Mit den Songs „Lunas Rotas“ und „El Talisman“ für den Soundtrack zum Film „Curdied“ von Quentin Tarantino erreichte Rosana 2001 internationalen Erfolg. Aktuell tourt die Conerjera mit ihrem neuen Album „En la memoria de la piel“ um die Welt. Das Festival San Gines in Arrecife auf Lanzarote am 25. August, auf dem Rosana auftreten wird, ist gratis.

 

Siam Park Gran Canaria – Kompetenzgerangel – Nachdem sich der Investor und Visionär Wolfgang Kissling öffentlich über die bürokratischen Hürden für seine millionenschwere Investition bei El Veril auf Gran Canaria geäußert hat, regiert jetzt die Inselregierung und übt Druck auf die Gemeinde San Bartolome de Tirajana aus. Bei El Veril soll einer der größten Wasservergnügungspark der Welt entstehen, das Pendant zum Siam Park auf Teneriffa, der in den vergangen Jahren mehrfach zum besten Wasservergnügungspark Europas gewählt worden ist. Außerdem soll auf dem 120.000m² großen Grundstück noch ein vier Sterne Hotel entstehen. Seit Monaten verzögert sich der Baubeginn, immer wieder gibt es einstweilige Verfügungen, Genehmigungen werden verschleppt. Der Präsident der Inselregierung von Gran Canaria, Antonio Morales, hat auf einer Pressekonferenz dem Projekt jede notwendige Unterstützung zugesagt und Unverständnis zum Vorgehen der Gemeinde geäußert. Laut Morales sollten die fehlenden Genehmigungen bereits vor sechs Monaten erteilt werden.

 

El Islote de Fermina öffnet 2018 – Wer mit Einheimischen auf Lanzarote über das Riff vor dem Gran Hotel in Arrecife auf Lanzarote spricht erntet meist Ironie und Unverständnis. Seit Jahren steht einer der schönsten Plätze der Inselhauptstadt Lanzarotes leer, der Zutritt ist verboten. Ursprünglich von Cesar Manrique in den siebziger Jahren geplant war der Islote de Fermina in der Inselhauptstadt das Projekt für millionenschwere Fehlinvestitionen oder Opfer von unterschiedlichen Visionen wechselnder Politiker. Von Naherholungsgebiet, Partymeile, Schwimmbad und Aquarium war bisher alles geplant, zum Abschluss gebracht worden ist bisher nichts. Mehr als vier Millionen Euro Steuergelder sind am Islote de Fermina bereits versenkt worden. Die Öffentlichkeit hat weiterhin keinen Zutritt. Zu Beginn des kommenden Jahres soll das Hauptstadtriff geöffnet sein, soviel verspricht die Inselregierung jetzt. Mit einem Schwimmbad, einem Freizeitpark, einem Spielplatz für Kinder und einem Restaurant und einer Caffeteria. Ein kleiner Sporthafen soll Segeln, Tauchen und Kayakfahren ermöglichen. Völlig gratis für die Bevölkerung und unter der Zuständigkeit des Rathauses soll die Anlage dann in Zukunft unterhalten werden.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  12. 06. 2017

Fischkutter hat 1.200 Kilogramm Kokain geladen – In einer gemeinsamen Aktion haben spanische, britische und amerikanische Drogenfahnder ein Boot in kanarischem Gewässer gestoppt. Heute gibt es zum Vorfall eine Presskonferenz in Las Palmas, auf der nähere Details zu dem Drogenfund bekannt gegeben werden. Aktuellen Meldungen zufolge ist der Fischkutter mit sechs Besatzungsmitgliedern von Venezuela aus in See gestochen. Die 1,2 Tonnen Kokain sollten auf Gran Canaria umverteilt und weiter in ganz Europa verteilt werden. An der Operation waren die britische National Crime Agency, kurz NCA, und die amerikanische Drogenbehörde DEA beteiligt.

 

Das Ende der Roaming Gebühren – Am 15. Juni ist es soweit. Dann tritt die neue EU Regelung auch in Spanien in Kraft und die Telekommunikationsunternehmen dürfen ihren Kunden keine Roaming Gebühren mehr in Rechnung stellen. Diverse spanische Mobilfunkanbieter sind der neuen Regelung bereits zuvor gekommen und haben ihre Kunden vor Monaten bereits informiert und keine zusätzlichen Gebühren fürs telefonieren im Ausland mehr in Rechnung gestellt. Aber es gibt Ausnahmen bei der neuen Regelung: Roaming Gebühren fallen wieder an, wenn sich Kunden mehr als vier Monate ununterbrochen im Ausland aufhalten. Bei Pendlern über die Landesgrenze hinaus beginnen die vier Monate Kranszeit wieder von neuem, sobald sich einmal im heimischen Mobilfunknetz ein gewählt wird. Auch bei der Datenverbindung können Kunden ihr Vertragsvolumen im Ausland ohne zusätzliche Gebühren abrufen, darüber hinaus kann der Telekommunikationsanbieter dann aber zusätzliche Gebühren in Rechnung stellen. Diese sind aber mit einem Maximalbetrag von 7,70 Euro pro Gigabyte gedeckelt.

 

10 Leichen bei Pozo de Tenoya gefunden – Die Suche nach Opfern aus der spanischen Regime Zeit geht weiter. Noch müssen in der Vulkanblase Pozo de Tinoya acht bis neun Meter Schlamm, Müll und Unrat untersucht werden. Aber der Auftrag für das Bergungsunternehmen endet aber morgen und bisher gibt es außer mündlichen und wenig konkreten Aussagen noch nichts definitives, das die Bergungsarbeiten nach menschlichen Überresten bis zum Grund der Vulkanblase fortgesetzt wird. Gefunden worden sind bisher keine Schädelknochen, dafür aber Kiefer, Rippen und Beinknochen. Außerdem menschliche Zähne. Archäologen und Forensiker sind seit Monaten damit beschäftigt die Knochen vermissten Opfern aus der Regime Zeit zuzuordnen. Die menschlichen Überreste von Tenoya sind in einer Tiefe von 36 Metern gefunden worden und stammen aus dem Jahr 1937.

 

Lanzarote diskutiert über Rauchverbot am Strand – Nach Fuerteventura ist dieses Verbot auch auf Lanzarote im Gespräch. Aber das Thema wird weniger wegen der Rauchbelästigung diskutiert, als vielmehr wegen den Zigarettenstummeln, die vielfach im Sand verstreut sind. Es gibt aber bereits einen Beschluß von PSOE, Coalicion Canarias und PIL, der in Zukunft das Rauchen an den Stränden Lanzarotes unterbindet. Dagegen will aber die Partido Popular klagen, weil das Verbot Menschenrechte einschränkt. Vertreter der Partido Popular befürworten aber auch einen Bußgeldkatalog zu erstellen, der Raucher bestraft, die ihre Zigarettenstummel einfach in den Sand werfen.

 

Neuer Asphalt zwischen Teguise und Guatiza – In den kommenden zwei Wochen kommt es auf der LZ-404 zu enormen Verkehrsbehinderungen. El Mojón und Teseguite sind während der Straßenbauarbeiten nur von Los Valles aus erreichbar. Parallel zu den Asphaltarbeiten wird Canal Gestion auch das Leitungsnetz in diesem Bereich erneuern. Die Arbeiten sollen bis zum 26. Juni abgeschlossen sein. Ausführen wird den Auftrag der Gemeinde Heredores Juan Acuña für 740.000 Euro.

 

UD Las Palmas und ein Italiener – Noch ist es nicht offiziell, aber der Italiener Roberto de Zerbi ist bereits auf Gran Canaria mit offiziellen des Clubs gesehen worden und er paukt im Moment spanisch und das sehr intensiv. Unter vorgehaltener Hand heißt es, das Zerbi offiziell präsentiert wird, sobald der Clubpräsident aus Miami zurückgekehrt ist, wo er sich zusammen mit Spielern des Clubs gerade aufhält und einen Campus zusammen mit Vertretern der Miami Lakes United durchführt. Roberto de Zerbi hat 157 Erst- und Zweitligapartien bestritten und hat unter anderem für den AC Mailand, SSC Neapel und Brescia Calcio gespielt. Der 37-jährige ist seit 2015 im Besitz einer Trainerlizenz und hat bisher den italienischen Erstligisten US Palermo trainiert.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  09. 06. 2017

12 Kilogramm Marihuana als Eigenbedarf akzeptiert – Das Gericht in Puerto del Rosario auf Fuerteventura hat in einem Urteil einen Eigenbedarf von 9,7 Kilogramm und 12 Kilogramm Marihuana deklariert. Die Staatsanwaltschaft hatte nach Razzien Anklage gegen zwei Personen erhoben, nachdem insgesamt eine Menge von 22 Kilogramm Marihuana beschlagnahmt worden sind. Bis zu vier Jahre Haft drohten den Angeklagten wegen dem Besitz von illegalen Betäubungsmitteln. Die Anwälte der beiden Angeklagten argumentierten mit den chronischen Schmerzen unter denen die beiden Angeklagten leiden und präsentierten verschiedene ärztliche Gutachten. Es ist die bisher größte Menge Marihuana, die in Spanien von einem Gericht als Eigenbedarf akzeptiert worden ist. Beide Angeklagte sind frei gesprochen worden.

 

Rettung Banco Popular – Hintergründe – Laut verschiedenen Presseberichten sind der Rettung des sechstgrößten Bankhauses Spaniens mit 1.800 Filialen und 12.000 Mitarbeitern dramatische Stunden vorausgegangen. Die Liquiditätsprobleme waren der Auslöser, danach gab es einen regelrechten Ansturm auf die Bank. Die EZB hatte die Banco Popular als nicht überlebensfähig eingestuft, daraufhin ist der Aktienkurs des Unternehmens derart eingebrochen, das die Anleger panisch reagiert haben. Für eine symbolische Zahlung von einem Euro ist die Banco Santander eingesprungen und muss nun eine milliardenschwere Investition tätigen. Es ist das erste Mal, dass die neuen Regeln zur Bankenabwicklung zum Einsatz kommen, die in Europa seit Anfang 2016 als Lehre aus der Finanzkrise in Kraft sind und einen Beitrag der Investoren vorsehen. Bei der Banco Popular verlieren die Aktionäre nun ihren gesamten Einsatz, Inhaber nachrangiger Anleihen zwei Milliarden Euro.

Siam Park auf der Kippe – Der Betrieber des Loro Parque und des Siam Parks auf Teneriffa macht in der Tageszeitung Canarias7 seinem Unmut Luft. Seine Vision einen Siam Park auf Gran Canaria zu errichten hat Wolfgang Kiessling weiterhin. Allerdings wird es die Millioneninvestition nicht tätigen, sofern ihm weiterhin eine bürokratische Hürde nach der anderen auferlegt wird. Seit fünf Jahren verfolgt Kiessling das Projekt Siam Park im Süden Gran Canarias. Seit fünf Jahren kommt er regelmäßig vom Regen in die Traufe. Obwohl sowohl die Regionalregierung als auch die Inselregierung das Projekt offiziell unterstützen, sieht sich Kiessling immer wieder aufs Neue mit bürokratischen Hürden konfrontiert. 100 Millionen Euro will Kiessling im Süden der Insel investieren. Ein Wasser Vergnügungspark und ein Hotel sollen in der Gemeinde San Bartolome de Tirajana entstehen. Das Projekt soll nach Fertigstellung rund 500.000 Besucher mehr auf die Insel locken. Auf dem Grndstück bei El Veril mit einer größe von 120.000 m² gibt es bis heute keine abschließende Baugenehmigung.

 

Lösung für Avenida Maritima in Arrecife gefordert – Seit mehreren Monaten zahlen Autofahrer, die ohne Genehmigung auf der Uferstraße in Arrecife auf Lanzarote unterwegs sind, Geldbußen. Der jetzt verkehrsberuhigte Bereich in der Inselhauptstadt hat aber nicht dazu geführt, dass die Avenida Maritima häufiger von Fußgängern und Restaurantbesuchern frequentiert wird, das Gegenteil ist der Fall. Die Uferstraße wirkt besonders nach Ladenschluss wie ausgestorben. Außerdem ist der Verkehr in die kleinen und schmalen Straßen der Inselhauptstadt ausgewichen und führt tagsüber an vielen neuralgischen Punkten zum Verkehrskollaps. Die Partido Popular auf Lanzarote fordert jetzt ein Umdenken: die Lösung die seit rund einem Jahr in Playa Honda eingeführt worden ist, soll auch die Avenida Maritima wieder beleben – eine Einbahnstraße mit Tempo 30. In Playa Honda sind auf der Calle Mayor die Cafes und Restaurants voll, die Geschäfte florieren und der Verkehr fließt ohne Staus und größere Belästigungen.

 

Der schönste Sonnenuntergang – Laut einer Umfrage der Tageszeitung El Pais gibt es am Playa de El Cotillo den schönsten Sonnenuntergang Spaniens zu sehen. Es ist der einzige Strand der Kanarischen Inseln, der es in Sachen Sonnenuntergang unter die besten 10 Spaniens geschafft hat. Dafür aber immerhin auf den ersten Platz. Um den schönsten Sonnenuntergang Spaniens zu genießen, ist es noch nicht mal notwendig, das Auto zu verlassen. Geparkt werden kann ganz bequem um kurz vor 21 Uhr neben der Burgruine von Tostón. Platz zwie und drei nehmen in der Umfrage von El Viajero bei El Pais die Strände La Canaleta in Huelva und Escuela de Pieter in Murcia ein. Mehr dazu im Internet bei elpais.com.

http://elviajero.elpais.com/elviajero/2017/06/02/actualidad/1496411037_860403.html

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  08. 06. 2017

Katastrophenübung – Fuerteventura ist für einen möglichen Flugzeugabsturz vorbereitet. Gestern ist der Zusammenstoß einer Passagiermaschine mit einem Militärflugzeug simuliert worden. Die Übung war angekündigt, die Alarmsirenen sind gegen 15:30 aktiviert worden. Im Einsatz waren gestern Sanitäter, Feuerwehr und Militär. Es war die bisher größte Katastrophen Übung in der Geschichte Fuerteventuras. Versorgt werden mussten 59 Personen, die sich – so sah es das Übungsprotokoll – schwer verletzt im Gelände der Gemeinde Jandia verteilt hatten. Das Fazit der Katastrophen Übung auf Fuerteventura ist durchweg positiv – alle Einsatzkräfte haben schnell und umsichtig reagiert. Der Versuch ein Feldlazarett an der Unfallstelle zu erreichten ist wegen der Sturmböen gestern auf Fuerteventura fehlgeschlagen.

 

Mutmaßlicher Einbrecher festgenommen – Warum der 40-jährige nach 61 Anzeigen nicht schon längst hinter Gittern sitzt läst sich anhand der Pressemitteilung nicht aufklären. Fakt ist das der Spanier mit Wohnsitz in Santa Cruz auf Teneriffa jetzt wieder in Untersuchungshaft sitzt, nachdem die Polizei ihn für neun Einbrüche innerhalb von 14 Tagen verantwortlich macht. Davor war er bei der Polizei bereits 61 Mal wegen diverser Einbruchsdelikte vorstellig. In den aktuellen neun Einbruchsfällen soll sich der 40-jährige jeweils mit Hilfe eines Kanaldeckels Zugang zu den Räumlichkeiten im Zentrum von Santa Cruz verschafft haben. Immer nachts flogen die mehreren Kilogramm schweren Abdeckungen durch die Glastüren der Eingänge. Gestohlen wurde jeweils nur wenig Bargeld, der Sachschaden liegt aber bei mehreren tausend Euros.

 

Schutz für Dünen – Bei Maspalomas auf Gran Canaria sind im Moment mehrere Bagger im Einsatz. Für rund 100.000 Euro soll vor den Dünen ein Schutzwal errichtet werden, um eines der Wahrzeichen der Insel zu schützen. Außerdem sollen 60.000 Kubikmeter Sand von Punta del Bajeta abgetragen werden und vor den Dünen aufgeschüttet werden um ihrer Abtragung durch Wind entgegenzuwirken. Die Aktion hat nicht nur Befürworter – Umweltschützer kritisieren den enormen Eingriff in die Natur, weil für den Schutz der Dünen von Maspalomas an anderer Stelle Gebiete zerstört werden.

 

Erfolg im Tourismus wächst weiter – Auch in der kommenden Wintersaison sind die Kanarischen Inseln das Ziel Nummer 1 für die Deutschen. Das zeigt eine aktuelle Pressemitteilung des Reiseveranstalters Alltours. 340 Hotels auf Gran Canaria, Teneriffa, La Palma, Fuerteventura und Lanzarote erscheinen in den Reisekatalogen des Reiseanbieters, alleine 60 werden exklusiv nur von Alltours angeboten. Das aktuelle Winterangebot zeigt aber auch ganz klar die Tendenzen und Wünsche der Deutschen bei der Urlaubsentscheidung: weniger Türkei und Ägypten und mehr Kanarische Inseln. Die Sicherheitsfrage spielt mittlerweile auch bei der Urlaubsbuchung eine entscheidende Rolle.

 

Cesar Manrique bei der Welt – Mit einer aktuellen Auflage von 170.000 wird die deutsche Tageszeitung in 130 Ländern täglich verkauft. Heute hat es der Künstler Cesar Manrique in den Reiseteil der Ausgabe geschafft. Die Autorin Annette Prosinger stellt die Insel und ihren Architekten als Vordenker für den Erfolg Lanzarotes vor. Als Freund von Andy Warhol, Nelson Rockefeller und diversen Hollywood Größen weckte Manrique 1968, als er auf die Insel zurückkam, die Idee des intelligenten Tourismus. Zu diesem Zeitpunkt galt Lanzarote als die hässlichste Kanareninsel, während auf Gran Canaria und Teneriffa ein Betonblock nach dem anderen in die Höhe wuchs, um dem Tourismusansturm Platz zu bieten. Der Begriff „Nachhaltiger Tourimus“ war zu dieser Zeit noch nicht bekannt. Bilder, Interviews und Hintergrundinfos zum Wirken von Cesar Manrique auf Lanzarote sind in dem Artikel nachzulesen. Einen entsprechenden Link haben wir auf unserer Website veröffentlicht.

https://www.welt.de/reise/nah/article165272243/Cesar-Manrique-zeigt-uns-die-Schoenheit-im-Kargen.html

 

Berliner wird zweite bei Tram Europameisterschaft – Austragungsort war in diesem Jahr Santa Cruz auf Teneriffa. Präzises Beschleunigen, Abschätzen des Abstandes zwischen Bahn und Hindernis, Zielbremsen und Tram-Bowling waren die Disziplinen an denen Tramfahrer aus 23 Städten Europas teilegnommen haben. Franka Sonntag aus Berlin hat bei den Frauen den ersten Platz gemacht. Sie fährt seit 33 Jahren Straßenbahnen durch Deutschlands Hauptstadt. Im Teamwettbewerb musste sich Franka Sonntag zusammen mit Torsten Franz dem Team aus Paris geschlagen geben und belegten in der Teamwertung den zweiten Platz. Ein Video des Wettbewerbs gibt es auf unserer Internetseite zusehen.

https://www.youtube.com/watch?v=qJNV8XycfEc

                       

Lokalnachrichten, Mix Radio,  07. 06. 2017

Santander zahlt einen Euro für Banco Popular – Kunden der Banco Popular werden auch auf den Kanarischen Inseln in Zukunft in rot gehaltene Bankfilialen gehen. Das dunkle rot der Banco Popular ist Geschichte. Es fehlt nur noch eine Entscheidung der Europäischen Union, die aber unter Experten als sicher gilt. Das spanische Bankhaus Santander übernimmt für einen Euro die Banco Popular. Die Guthaben der Kunden sind von der Übernahme nicht betroffen, die Aktionäre schon – diese leiden aber bereits seit Jahren unter den enormen Kursverlusten der Banco Popular. Ihr Aktienkurs hatte in den vergangen 24 Monaten um rund 50% an Wert verloren. Vor allem die geplatzte Immobilienblase hatte der Bank in den letzten Jahren zu schaffen gemacht. Zu rechnen ist aber mit der Auflösung von einigen Bankfilialen auf dem Archipel. Welche das sind ist noch nicht bekannt.

 

Kampf gegen Eindringlinge – Kakerlaken und Ratten sind nur zwei der vielen Plagen der Kanarischen Inseln. Die Situation ist auf dem Archipel nicht anders als im Rest von Europa, aber wegen der milden Klimas muss intensiver gegen die Plagen vorgegangen werden. Sowohl auf dem Land, als auch in der Stadt. Dazu kommt eine wichtige und intensive Kontrolle an den Häfen, um weitere Invasoren zu vermeiden. Gestern haben sich Vertreter aus dem Gesundheitsbereich, dem Pflanzen- und Tierschutz und dem Landwirtschaftsbereich zum ersten weltweiten Tag zur Kontrolle von Plagen und Seuchen getroffen. Trotz der Investitionen in Millionenhöhe für die Säuberung hat sich die Zahl der Ratten und Kakerlaken auf dem Archipel erhöht – das ist ein Fazit des Treffens. Außerdem belegt seit neuestem die Bettwanze Platz drei hinter Ratten und Kakerlaken auf den Kanarischen Inseln. Die so genannten Chinches sind vor allem auf Gran Canaria in bebauten Gebieten zum Mitbewohner Nummer 1 konvertiert. Auf Teneriffa gibt es seit diesem Jahr einen neuen eingeschleppten Feind, der in erster Linie den Baumbestand im Nationalpark, aber auch ganz allgemein Holz als Baumaterial bedroht: die gelbfüßige Bodentermite. Sie stammt ursprünglich aus Nordamerika, Kanada oder Florida und ist vermutlich mit Holzlieferungen nach Teneriffa gekommen. Bei Tacoronte, im Norden Teneriffas hat die vier bis fünf Millimeter große Termite bereits ein erstes Holzhaus zerstört. Das Fazit des Treffens gestern fordert eine intensivere Zusammenarbeit über die Ländergrenzen hinaus auf europäischer Ebene – nur gemeinsam könne verhindert werden, dass sich die Schädlinge aus anderen Gebieten innerhalb Europas weiter ausbreiten.

 

Spanien verfügt über eigenen Telekommunikationssatelliten – Er heisst Hispasat 36W-1 und ist der erste eigene spanische Telekommunikationssatellit der für Europa und Südamerika verfügbar ist. Bereits im Januar hatte eine Soyuz Trägerrakete den Satellit von Französisch-Guayana ins All gebracht. Seit dem kommuniziert die Bodenstation mit dem Weltraumsatelliten um entsprechende Tests durchzuführen. Gebaut worden ist das Modell Hispasat 36W-1 vom deutschen Unternehmen OHB System AG.

 

Die sieben Wunder der Kanarischen Inseln – Wer einen Urlaub auf den Kanarischen Inseln plant, hat meistens in erster Linie Sonne, Strand und Meer im Kopf. Das der Archipel aber neben dem stabilsten Klima Europas auch andere Wunder birgt wissen nur wenige Besucher. Die Tageszeitung Canarias7 stellt heute in ihrer Ausgabe Alternativen für Strand und Meer. Vor. Darunter die blaue Lagune von El Hierro. Das Naturschwimmbecken, dass durch Vulkaneruption entstanden ist und türkisblau strahlt gilt als das schönste Naturschwimmbecken des Archipels. Der Bosque de los Tilos gilt mit seiner intensiven grünen Natur und der vorherrschenden Feuchtigkeit, Wasserfällen und dichten Farnen als letztes Beispiel für eine Natur, wie sie vor mehreren Millionen Jahren in ganz Europa vorherrschte. Außerdem werden in dem Artikel noch die Cuevas Pintadas auf Gran Canaria vorgestellt, Höhlenmalereien der Vorfahren der Kanarischen Inseln sind dort zu sehen. Auch die Dünen von Corralejo auf Fuerteventura werden erwähnt. Auf Lanzarote hat Canarias7 gleich mehrere kleine Wunder erwähnt: darunter das Jameos del Agua, Mirador del Rio oder den Kaktusgarten. Einen entsprechenden Link finden sie dazu auch auf unserer Website. https://www.canarias7.es/siete-islas/siete-imprescindibles-para-descubrir-el-archipielago-IH1108695

 

Zehnter Windgenerator bei Los Valles – Die Inselregierung von Lanzarote hat das Projekt bereits ausgeschrieben und stellt dafür 1,6 Millionen Euro bereit. Bei Los Valles wird mit 44 Meter Höhe und drei Rotorenblättern mit einer Länge von 23,5 Metern der 10. Windgenerator in den kommenden 10 Monaten fertig gestellt sein. Diese Datum ist in der Ausschreibung zu finden. Damit produziert der Parque Eologico bei Los Valles in Zukunft 8,5 MegaWatt Energie und versorgt rund 700 Haushalte mit grünem Strom. Seit 1996 wird der Parque Eologico am Peña del Pico bei Los Valles immer weiter ausgebaut. Das 25 Hektar große Grundstück auf 400 Meter Höhe bietet ideale Vorraussetzungen um Strom durch den ständigen Nordost Passat zu produzieren.

 

Stillstand in den Häfen – Seit gestern streiken die Hafenarbeiter in ganz Spanien. Für die kommenden drei Wochen sind auch die kanarischen Häfen und vor allem der Güterverkehr davon betroffen. Es muss mit Engpässen gerechnet werden, vor allem in der Konsumgütersparte. Lebensmittellieferungen und Passagierverkehr sind davon nicht betroffen. Heute und am Freitag wird jeweils eine Stunde gearbeitet und eine Stunde gestreikt. Für den 19., 21., und 23. Juni sind weitere Streiks angekündigt. Am 14. Juni soll die Arbeit in allen spanischen Häfen 48 Stunden lang niedergelegt werden. Hintergrund für die Streiks ist der angekündigte massive Abbau von Arbeitsplätzen in den Häfen.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  06. 06. 2017

Revolution beim Residentenrabatt – Noch ist das genaue Datum nicht bekannt, aber fest steht, dass Residenten der Kanarischen Inseln in Zukunft 75% Rabatt bei Flug- und Fährtickets erhalten, bei Reisen zwischen den Inseln. Das kanarische Tourismusministerium rechnet mit dem höheren Preisvorteil für kanarische Residenten mit einer Million Passagiere mehr pro Jahr verteilt auf die Flug- und Fährunternehmen. Eine Preisbremse hat die Zentralregierung in Madrid bei den Verhandlungen bereits eingebaut, schließlich ist sie es, die den Residentenrabatt bei den Unternehmen ausgleicht. Mit dem Preisnachlass von 75% werden Flug- und Fährtickets nicht teurer. Im Alltag heißt das, Flüge zwischen Lanzarote und Fuerteventura und Gran Canaria kosten für kanarische Residenten dann im Schnitt nur noch 20 Euro pro einfache Strecke, Flugtickets zwischen Gran Canaria und Teneriffa liegen dann bei 18 Euro pro einfach Strecke. Umsatzsteigerungen sehen Unternehmen wie Binter aber trotzdem: mit dem höheren Residentenrabatt wird das Passagieraufkommen weiter gesteigert bei gleich bleibenden Preisen.

 

Taxiprotest – Der Unmut der Taxifahrer auf Gran Canaria über einen obligatorischen freien Tag pro Woche ist gestern in die nächste Runde gegangen. Um ihren Protest zu zeigen und Druck auf die Inselregierung auszuüben waren gestern wieder mehrere hundert Taxis auf der GC-1 und haben zu einem Verkehrskollaps auf der Autobahn geführt, der sich bis nach Meloneras hingezogen hat. Eine weitere Protestaktion ist auf diesem Teilstück der Autobahn auf Gran Canaria auch am 12. Juni geplant. Die Taxifahrer auf Gran Canaria wollen keinen freien Tag. Genau das wird den Lizenznehmern des Taxigewerbes aber auferlegt, genauso wie in vielen anderen spanischen Autonomien. Hintergrund ist ein obligatorischer Ruhetag für Taxifahrer einmal pro Woche. Genau das führt aber bei den Lizenznehmern zu Umsatzeinbußen – die Inselregierung dagegen ist der Meinung, dass dieser Ruhetag zum Erhalt des Gewerbes führt. Gestern waren mehr als 200 Taxifahrer mit ihren Fahrzeugen auf der GC-1 im Schneckentempo unterwegs um ihren Unmut Ausdruck zu verleihen.

 

Wein für 2.200 Läufer – Diesen trinken die Teilnehmer des WineRun natürlich erst nach der Ziellinie. Das Sportevent hat sich über die Jahre zu einem der erfolgreichsten Querfeldeinläufe der Kanarischen Inseln gemausert. Es ist der neunte Lauf durchs Weinanbaugebiet von La Geria auf Lanzarote. Wie in den vergangenen Jahren auch ist die Ziellinie in Uga in der Gemeinde Yaiza. In verschiedenen Kategorien laufen die Teilnehmer ziwschen 11,5 und 23,4 Kilometer. Bisher haben sich für den WineRun am 17. 18. Juni 1.200 Läufer und Läuferinnen eingeschrieben, es wird aber bis zur Veranstaltung mit bis zu 2.200 Teilnehmern gerechnet. Die Gewinner erhalten ihrem Gewicht bei der Ziellinie entsprechend Wein ausgehändigt.

 

Fährlinie La Gomera ab Juli – Zwischen San Sebastian, Playa Santiago und Valle Gran Rey verkehrt ab dem kommenden Jahr wieder eine Fähre. Diese Verbindung gab es bereits vor Jahren, sie wurde aber wegen einem Ticketstreit eingestellt. Damals nutzten viele Gomeras die Verbindung und erhielten im Zuge des Residentenrabatts niedrigere Ticketpreise. Fred Olsen hatte damals dagegen geklagt, weil laut Gesetz der Residentenrabatt nur bei Reisen zwischen den Inseln gewährt werden durfte. Der damalige Betreiber Garajonay Express hatte den Dienst daraufhin eingestellt. Jetzt ist es Fred Olsen selbst, der nach einer Modifikation im Gesetzestext, diese Verbindung anbietet. Wegen der Topografie der Insel dauert eine Autofahrt von Valle Gran Rey nach San Sebastian genauso lange wie die Fährverbindung zwischen der Ost- und der Westküste. Ab Juni können Pendler auf der Insel wieder ihre Autos im Hafen parken und mit vergünstigten Ticketpreisen die Fährverbindung nutzen.

 

Süßwasser auf Lanzarote – Ein 200 Quadrakilometer großer Wasserspeicher unterhalb der Insel Lanzarote könnte ein Vorher und Nachher in der Geschichte der Vulkaninsel markieren. Bis die Meerwasserentsalzungsanlage bei Arrecife ihren Betrieb aufgenommen hat, waren die Landwirte auf der Insel täglich mehrere Kilometer auf der Suche nach Süßwasser unterwegs. Was sie nicht wussten: nur wenige Meter unterhalb der Oberfläche im Timanfaya Nationalpark sammelt ein riesiger Süßwasserspeicher den Regen der gesamten Insel. Carlos Soler, Experte im Bereich von unterirdischen Quellen und Entdecker der Fuente Santa auf La Palma die 328 Jahre als verschollen galt, spricht seit 25 Jahren von einem verborgenen Wasserreservoir auf Lanzarote. Geglaubt hat ihm kaum jemand. Die wenigen, die von Anfang an von seiner Idee überzeugt waren, haben die Forschungsarbeiten finanziert: die Fundación Cesar Manrique und die Partei Podemos Lanzarote. Der unterirdische Wasserspeicher muss noch analysiert werden. Fest steht bereits das das Süßwasser abgepumpt werden kann ohne den Nationalpark Timanfaya in Mitleidenschaft zu ziehen. Untersucht werden muss der unterirdische See noch an verschiedenen Stellen auf seine Wasserqualität. Klar ist aber das diese Form der Wassergewinnung um ein vielfaches günstiger ist, als Meerwasser zu entsalzen.

 

Rettungsaktion – Mehr als 170 Flüchtlinge sind von der spanischen Küstenwache zwischen Marokko und dem spanischen Festland im Atlantik gerettet worden. Presseberichten zufolge ist die Küstenwache von Marokko aus informiert worden, dass Flüchtlingsboote auf dem Weg zur Straße von Gibraltar unterwegs waren. Insgesamt hat die spanische Küstenwache vier Flüchtlingsboote aufgebracht und 173 Personen gerettet – über Opfer gibt es keinerlei Informationen.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  05. 06. 2017

Keine Hotels für Canarios – Die einheimische Bevölkerung leidet unter dem hohen Touristenansturm während der Pfingsttage. Die Buchungen der lokalen Bevölkerung sind zweistellig gesunken. Das liegt vor allem an den gestiegen Preisen für Übernachtungen auf den Kanarischen Inseln, aber auch an der Auslastung – seit langem waren die Hotels zu Pfingsten nicht mehr so voll wie im Moment. Während der Tourismussektor ständig neue Rekorde verbucht, ist es die lokale Bevölkerung die über die Brückentage keine bezahlbare Urlaubsbleibe findet, sei es aus finanziellen Gründen oder aber weil nicht früh genug gebucht worden ist. Im letzten Jahr haben noch rund 22% mehr Canarios ihre freien Tage an Pfingsten in einem Hotel oder Appartement auf dem Archipel verbracht.

 

Erster Waldbrand auf Gran Canaria – Bei Cuevas Caídas in Tejeda auf Gran Canaria ist das Feuer mittlerweile unter Kontrolle. Weiterhin sind die Einsatzkräfte aber vor Ort um die Brandstelle weiterhin zu befeuchten und zu kontrollieren. Aktuell ist der starke Wind die größte Gefahr, weil es selbst kleinste Brandherde wieder entfachen könnte. Unteersucht wird die Brandursache – Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Gestern Vormittag ist das Feuer am Cumbre auf Gran Canaria ausgebrochen, rund zwei Hektar Natur sind abgebrannt.

 

Walkadaver am Playa de Vargas – Am Samstagabend hatten Strandbesucher den Notruf verständigt, als sie einen vier Meter langen Meeressäuger am Strand entdeckt haben. Bisher ist noch unklar woran der Wal verendet ist. Der Meeressäuger weißt keine äußerlichen Verletzungen auf. Im Meeresbiologischen Institut von Las Palmas soll an dem Tier eine Autopsie vorgenommen werden. Der Meeressäuger ist noch am Samstagabend am Playa de Vargas geborgen und abtransportiert worden. Der Strand gilt auf Gran Canaria als beliebter Treffpunkt für Windsurfer. Wegen seiner Ostlage und seinem angrenzender Campingplatz ist er seit Jahren das Ziel für Wind- und Kitesurfer.

 

Fünf Amerikaner gerettet – Die Wandergruppe hat sich im Teide Nationalpark verirrt. Sie waren Teilnehmer einer größeren Ausflugsgruppe, hatten sich aber von ihrem Wanderführer entfernt und einen eigenen Weg eingeschlagen. Gegen 17:30 Uhr konnte ein Mitglied der Gruppe mit seinem Handy einen Notruf absetzen und seine Position durchgeben. Die Touristen aus den USA hatten sich bei La Rambleta im Teide Nationalpark verirrt. Zuerst ist gestern ein Rettungshelikopter aufgestiegen um die genaue Position der US-Amerikaner zu lokalisieren. Danach haben sich zwei Rettungskräfte mit einem Jeep auf den Weg gemacht um die Gruppe zurück zum Parkplatz am Teleferico zu bringen.

 

Unwetterwarnung – Der spanische Wetterdienst hat für die Küsten der Kanarischen Inseln Alarmstufe Gelb ausgegeben. Mindestens bis heute Nacht muss mit hohen Wellen und starken Unterströmungen gerechnet werden, vor allem an den nördlichen und westlichen Küstenabschnitten. Außerdem weht der Wind zum Teil stürmisch und über 70 Stundenkilometer schnell. Vor allen Strandbesucher sind zu besonderer Vorsicht angehalten: Baden nur an bewachten Stränden, bei roter Flagge am Strand herrscht Lebensgefahr. Die aktuelle Wetterwarnstufe Gelb gilt mindestens bis heute Abend und könnte auf morgen ausgeweitet werden.

 

Dringend Rettungsschwimmer gesucht – Das Rathaus von Puerto del Rosario auf Fuerteventura sucht weiterhin nach einer Strandaufsicht. Jetzt gibt es eine neue Ausschreibung, die in wenigen Tagen abgeschlossen sein soll. Für die Strände Puerto Lajas, Los Pozos und Playa Blanca gibt es aktuell keine Strandwacht. Die Konsession läuft für die drei Strände in der Gemeinde für insgesamt vier Jahre - 535.000 Euro stehen dafür zur Verfügung. Der Service soll bereits am 15. Juni zur Verfügung stehen. Unklar ist, bzw. geht diese Information nicht aus der Pressemeldung hervor, warum die Ausschreibung erst jetzt erfolgt und nicht bereits zu Beginn des Jahres veröffentlicht worden ist.

 

Lokalnews, Mix Radio,  02. 06. 2017

Fehlende Transparenz – Jedes Jahr untersucht die Federación Canaria de Municipios, kurz FECAM, die Tätigkeiten der einzelnen kanarischen Gemeinden auf ihre Transparenz hin. In diesem Jahr deklariert die FECAM 12 der 88 Gemeinden auf den Kanarischen Inseln als völlig untransparent. Granadilla de Abona, La Oliva, Pajara, Santa Brígida, El Paso, Garafía, Puntagorda, Puntallana, Los Silos, Tazacorte, Tijarafe und La Victoria haben auf den Fragebogen der FECAM überhaupt nicht geantwortet. Alle sieben Inselregierungen und die Regionalregierung haben den Fragebogen ausgefüllt zurückgeschickt. Die Situation wirft nicht nur Fragen auf, sondern hat auch Konsequenzen: Nach dem geltenden Transparenzgesetz sind die Gemeinden dazu verpflichtet den Fragebogen der unabhängigen Kommission FECAM auszufüllen. Außerdem hat die FECAM die Frist in diesem Jahr dreimal verlängert und die säumigen Gemeinden jeweils informiert. Der Zeitaufwand, um den Transparenzfragebogen ordnungsgemäß auszufüllen, beträgt nach Angaben der FECAM 15 Minuten. Immerhin haben in diesem Jahr deutlich mehr kanarische Gemeinden an der Befragung teilgenommen. Im Jahr zuvor hielten es zwei Drittel der Gemeinden auf dem Archipel für nicht nötig den Fragebogen auszufüllen. Seit zwei Jahren werden spanienweit die Gemeinden und Regierungen auf ihre Transparenz hin untersucht.

 

Museum zum Völkermord – Ein Mitglied der PartidoNacionalistaCanario fordert im kanarischen Parlament ein eigenes Museum zum Genozid der Guanchen, der Ureinwohner des kanarischen Archipels. Damit eröffnet Juan Manuel García Ramos eine delikate Debatte. Vor rund 500 Jahren sind die Kanarischen Inseln gewaltsam von den Spaniern erobert und missioniert worden. In den Geschichtsbüchern erscheint die „Konquista“ allerdings bis heute nur als Randnotiz. Den Guanchen fehlt dafür der Ruhm und die Bekanntheit der Inkas, Mayas und Azteken. In Mittel- und Südamerika ist der spanische Eroberungskrieg ausreichend untersucht. Moderne Untersuchungsmethoden zeigen aber das weiterhin rund 40% der kanarischen Bevölkerung Vorfahren unter den Guanchen haben. Die Ergebnisse werden von den Bevölkerungsmerkmalen untermauert: unverhältnismäßig viele Canarios sind groß, blond und hellhäutig. Merkmale, die auch andere Berberstämme in ihren Rückzugsgegenden aufweisen. Mit der Einrichtung eines Museums soll der Grundstein für eine lückenlose Aufklärung in der Geschichte der Kanarischen Inseln und seinen Ureinwohnern gelegt werden. Mit der Einrichtung sollen sich Historiker dann intensiv mit der Geschichte des Genozids der Guanchen und der Eroberung der Kanarischen Inseln beschäftigen.

 

Video ausgezeichnet – Aktuell kursiert ein rund vier minütiges Video durch die sozialen Netzwerke. Aufgenommen im Zeitraffer. 42.000 Fotos aufgenommen auf Teneriffa und zusammengefasst in 240 Sekunden. Zu sehen sind beeindruckende Aufnahmen von der Küste, des Atlantiks und des Nachthimmels von Teneriffa. Innerhalb von 14 Tagen und Nächten, mit Hilfe von fünf Kameras und zwei Schlafsäcken hat das österreichische Filmteam bestehend aus Peter Jablonski und Thomas Pöcksteiner ein Video erstellt, dass vom Videoportal Vimeo jetzt mit einem VimeoStaff Pick ausgezeichnet worden ist. Das Video ist bereits seit einigen Wochen Online. Erst vor wenigen Tagen sind die Jungs von FilmSpektakel mit 70.000 Bildern aus Neuseeland zurückgekehrt. Auch mit diesen Bildern soll ein Zeitraffervideo vom höchsten Berg, dem Mount Cook, in Neuseeland entstehen. Einen Link zum Video haben wir auf unserer Website veröffentlicht.

 

Verrücktes Wetterjahr – Die spanische Wetteragentur AEMET zieht eine Bilanz zu 2016. Es war das atypischste Jahr aus meteorologischer Sicht seit 30 Jahren auf dem Archipel. Äußerst Variantenreich und vor allem das trockenste. Mehrere Hitzewellen und nur zwei Kältewellen im März und im November. Nur im Mai gab es intensive Regenfälle ansonsten nur im Oktober ein intensives Gewitter mit hoher Frequenz von Blitzen. Außerdem 50 cm Neuschnee auf dem Roque de los Muchachos auf La Palma und aufdem höchsten Berg Spaniens, dem Teide auf Teneriffa. Zudem hat AEMET das wärmste Jahr auf den Kanarischen Inseln gemessen. Der heißeste Tag war der 10. August mit 44 Grad gemessen in La Aldea auf Gran Canaria.

 

Unternehmenswachstum – Aktuell gibt es auf den Kanarischen Inseln wieder soviele Unternehmen wie vor der Wirtschaftskrise 2008. 3.910 Firmen sind 2016 angemeldet worden, 2008 zum Beginn der spanischen Wirtschaftskrise wurden 3.922 Unternehmen gegründet. Eine Dunkelziffer gibt es allerdings bei der Zahlenaufstellung von Asexor. Es werden nur die Neugründungen protokolliert, die Schließungen tauchen in der Statistik nicht auf. Spanienweit sind im  letzten Jahr 102.000 Unternehmen gegründet worden. Auch dieses Ergebnis entspricht dem Ergebnis aus 2008. Vor allem im Bereich Software, Internet, Solar und Photovoltaik und Automatisierungstechnik sind Firmen neu gegründet worden.

 

 

Lokalnews, Mix Radio,  01. 06. 2017

Taxiprotest – Die Taxifahrer auf Gran Canaria wollen keinen freien Tag. Genau das wird den Lizenznehmern des Taxigewerbes aber auferlegt, genauso wie in vielen anderen spanischen Autonomien. Um ihren Unmut zu zeigen und Druck auf die Inselregierung auszuüben waren gestern wieder mehrere hundert Taxis auf der GC-1 und haben zu einem Verkehrskollaps auf der Autobahn geführt, der sich nach Meloneras hingezogen hat. Weitere Protestaktionen sind auf diesem Teilstück der Autobahn auf Gran Canaria auch am 5. Juni und am 12. Juni geplant. Hintergrund ist ein obligatorischer Ruhetag für Taxifahrer einmal pro Woche. Genau das führt aber bei den Lizenznehmern zu Umsatzeinbußen – die Inselregierung dagegen ist der Meinung, dass dieser Ruhetag zum Erhalt des Gewerbes führt. Gestern waren mehr als 200 Taxifahrer mit ihren Fahrzeugen auf der GC-1 im Schneckentempo unterwegs um ihren Unmut Ausdruck zu verleihen.

 

Güigüi Grande und El Risco soll zum Kulturerbe erklärt werden – Die Felsküste bei Agaete auf Gran Canaria soll ins spanische Kulturerbe aufgenommen werden. Einen entsprechenden Antrag hat die Inselregierung bereits eingereicht. Es geht um den Bereich rund um Lomo de los Canarios bis zum Playa del Risco. Immer wieder sind in dieser Zone Ausgrabungen vorgenommen worden – gefunden worden sind prähistorische Gräber und sterbliche Überreste von Ureinwohnern. Mit der Erklärung zum historischen Erbes Spaniens, zum „Bien de Interés Cultural“, würden Wanderwege die durch diesen Bereich führen, nur noch unter entsprechender Aufsicht begehbar sein. Außerdem sind Ausgrabungen und Forschungsarbeiten von den Fonds der Zentralregierung finanzierbar. Der Küstenabschnitt unterhalb der Steilküste im Westen Gran Canarias gilt seit Jahren als beliebter Geheimtipp und ist nur zu Fuß erreichbar. Zwischen zwei und drei Stunden benötigen Wanderer um den einsamen schwarzen Sandstrand bei Güigüi zu erreichen.

 

Gandhi Statue auf den Kanarischen Inseln – Dem Vater der indischen Unabhängigkeit soll auf dem Archipel ein Denkmal gesetzt werden. Das haben Ministerpräsident Manuel Rajoy zusammen mit dem indischen Premierminister Narendra Modi gestern in Madrid bekannt gegeben. Unklar ist bisher wo die Gandhi Statue erreichtet werden soll. Die Rede ist von Santa Cruz auf Teneriffa oder Las Palmas auf Gran Canaria. Die Wahl für die Kanarischen Inseln hängt mit dem hohen Bevölkerungsanteil von Indern auf dem Archipel zusammen, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts auf die Kanaren ausgewandert sind. Der Besuch von Modi in Madrid war der erste Besuch eines indischen Regierungsmitglieds seit 1992.

 

Großangelegte Suchaktion nach Juani Ramos – Heute startet eine der größten organisierten Suchaktionen sei dem Verschwinden von Yeremie Vargas, dem Jungen der seit 10 Jahren auf Gran Canaria vermisst wird. Militär, Feuerwehr, Policia Local und Guardia Civil suchen heute auch mit Hilfe von Drohnen nach Juani Ramos, die am 30. August 2016 zum letzten Mal lebend gesehen worden ist. Vor neun Monaten hatte die 58jährige sich mit ihrem Ex Mann getroffen. Seitdem fehlt von der aus Gran Canaria stammenden Frau jede Spur. Ihr Ex Mann Miguel Ramos gilt seitdem als Hauptverdächtiger und schweigt zu dem Vorfall. Mehr als hundert Beamte, 19 Fahrzeuge, Hubschrauber und Hundestaffeln suchen heute im Norden Gran Canarias nach Spuren von Juani Ramos um den Fall aufzuklären.

 

Afrikanische Riesenschnecken beschlagnahmt – Die Achatina Achatina gilt in Europa als beliebtes Haustier, kann bis zu 20 Zentimeter groß werden und wird in Terrarien gehalten. Sie gilt aber auch als eine der hundert gefährlichsten Landplagen der Welt und ist wegen ihrer rasanten Vermehrung und ihren Parasiten der Alptraum für die Landwirtschaft der Kanarischen Inseln. Beamte der Tierschutzbehörde haben gestern in der Gemeinde Santa Lucia de Tirajana ein Wohnhaus und eine Garage leer geräumt. Ihr Besitzer hatte mit Hilfe einer Website die Riesenschnecken zum Verkauf angeboten. Ihre Zucht und ihr Verkauf sind in Spanien verboten. Dem Mann droht eine Geldstrafe zwischen 3.000 und 200.000 Euro.

   

Lokalnachrichten, Mix Radio,  31. 05. 2017

Alles dreht sich um die Dreharbeiten – Bei Jandia auf Fuerteventura scheint alles, was zwei Beine hat, im Star Wars Fieber zu sein. Entweder sind es Fans der Sternensaga oder aber es sind Personen die für die Dreharbeiten eine Tätigkeiten ausführen. Nicht nur Schauspieler und Statisten sind am Set. Private Sicherheitsunternehmen, Polizei und Militär sperren die Region, die die Kulisse zum neuen Star Wars Film bietet, weiträumig ab. Sowohl mit dem Auto, als auch zu Fuß querfeldein, kann der Drehort nicht erreicht werden. Am Wochenende führte die Landung der Antonov12 am Flughafen von Fuerteventura zu einem hysterischen Menschenauflauf. Mehrere hundert Fans versperrten, mit Fotoapparaten ausgerüstet, die Fenster zur Landebahn, um die Landung des Drehmaterials festzuhalten. Auch die Hauptdarsteller sind bereits auf Fuerteventura gelandet. Darunter Chris Miller und Phil Lord, Joonas Suotamo, Donald Glover, Emilia Clarke, Thandie Newton, Phoebe Waller-Bridge und Woody Harrelson. Einen dunklen Schatten wirft die Anzeige von verschiedenen Mitarbeitern von SurFilms bei der Sozialversicherung auf das Spektakel. Das Unternehmen hat bereits bei den Dreharbeiten zu Allied mit Brad Pitt und Bourne mit Matt Damon mitgewirkt. Statt einer 52 Stunden Woche sollen die Angestellten mehr als 80 Stunden arbeiten und in Mitten von Stein und Sand bei Barranco de la Barca keinerlei Verpflegung erhalten. Inspektoren der Seguridad Social wollen in dieser Woche den Drehort inspizieren.

 

Tausende Besucher beim Día de Canarias – Es ist für die kanarische Autonomie der wichtigste Feiertag des Jahres. In allen Gemeinden des Archipels haben gestern folklorische Veranstaltungen und Romerias stattgefunden. Die beiden größten auf Teneriffa und Gran Canaria. In Vecindario auf Gran Canaria sind der Einladung des Rathauses von Santa Lucia mehrer tausend Gran Canarios und viele Touristen gefolgt. Belohnt worden sind sie mit Lucha Canaria, Salto del Pastor, Hand- und Näharbeiten. Auf Teneriffa war es der Loro Parque der Einheimische und Touristen mit kanarischem Flair verwöhnt hat. Diese Veranstaltung war zwar nicht Gratis für die Besucher, trotzdem folgten ihr mehrere tausend Besucher. Seit 1982 gilt der Día de Canarias als der wichtigste Feiertag des Archipels. Bis dahin hatte das Franco Regime den Feiertag verboten.

 

Endemische Spinne in Lavaröhre auf Fuerteventura – Die Cueva del Llano bei La Oliva könnte in Zukunft nicht mehr so frei zugänglich sein, wie das im Moment der Fall ist. Grund dafür ist ein endemischer Höhlenbewohner, der nur in dieser Lavaröhre auf Fuerteventura vorkommt und besser geschützt werden soll. Die kleine Spinne „Maiorerus randoi“ gehört zur Familie der Weberknechte. Für rund eine Million Euro soll die rund 600 Meter lange Vulkanhöhle zwar für die Öffentlichkeit weiterhin zugänglich bleiben, aber dafür gesorgt werden das die seltene Spinnenart in ihrem Lebensraum nicht übermäßig gestört wird. Die Cueva de Llanos gilt für die Gemeinde La Olivia als eine der wichtigsten Tourismusattraktionen. Die Lavaröhre Cueva de Llanos ist neben der längsten auf Teneriffa, der Cueva del Viento, den Jameos del Agua auf Lanzarote und den Höhlen am Ätna auf Sizilien als einzige begehbare Lavaröhren in Europa.

 

Islote der Fermina wird zum neuen Wassersportzentrum – Am Charco in Arrecife auf Lanzarote hat sich in den letzten Jahren viel getan. Häuser sind renoviert worden, Restaurants und Kaffees haben auf der Ostseite des Charcos in der Inselhauptstadt zum neuen Treffpunkt für Jung und Alt gemacht. Blickt man von dort über den Charco ins Zentrum sieht man weiterhin auf seit Jahren verlassene Gebäude mit in die Jahre gekommene Fassaden. Ein leer stehendes Gebäude soll in Zukunft zum Wassersportzentrum am Charco werden. Auch das Islote de Fermina steht seit Jahren ungenutzt leer. Das Centro de Arte, Cultura y Tourismo wird zusammen mit dem Rathaus von Arrecife und dem Cabildo von Lanzarote bis 2019 an dieser Stelle ein Kaffee, ein Museum für neue Technologien und ein Kayak und SUP Zentrum errichten.

 

Lanzarote bei Nacional Geographic – 78 Millionen Mal ist das Foto von Robbie Shone bereits betrachtet worden. Die Aufnahme zeigt eine zum Teil mit Wasser gefüllt Vulkanhöhle am Monte Corona im Norden Lanzarotes. Die Vulkanhöhle ist zwischen 3.000 und 4.500 Jahre alt. Publiziert worden ist die Aufnahme des weltweit bekanntesten Höhlenfotografen Robbie Shone auf dem Instagramaccount von Nacional Geographics. Geliked worden ist das Bild bereits über 600.000 Mal. Der Monte Corona liegt im Norden Lanzarote in der Gemeinde Haría und hat vom Meeresgrund gemessen eine Höhe von 3.600 Metern.

 

                          Lokalnachrichten, Mix Radio.30.05.2017

 

kanarische Unternehmen Domingo Alonso S.L.U. ist neuer Partner der Fahrzeug und Maschinenbaukonzerns MAN für Afrika. Mit der Koorperation setzt MAN auf die 80 jährige Erfahrung des kanarischen Exportunternehmens Domingo Alonso auf dem afrikanischen Kontinent. Die ersten Ziele von MAN unterzeichnet Vertrag mit EVA Africa – Das Carlos Alonso und MAN heißen Senegal, Elfenbeinküste und Kamerun. Mit dem Standort Kanarische Inseln und der Nähe zum afrikanischen Kontinent hofft MAN auf neue Märkte. Domingo Alonso ist bereits für AUDI und Volkswagen in elf afrikanischen Ländern aktiv.

 

Gewalt gegen Frauen – Die Opferzahlen von Gewalt in Beziehungen liegt auf den Kanarischen Inseln im Vergleich zu anderen spanischen Autonomien weiterhin hoch. Unter 10.000 Frauen sind 23 Opfer von Übergriffen ihrer Partner. Der spanische Durchschnitt liegt bei 15 Opfern pro 10.000 Frauen. Die Vereinigung gegen Gewalt in Beziehungen CGPJ hat diese Zahlen in einer repräsentativen Statistik veröffentlicht. Dem Ergebnis zufolge ist die Opferzahl pro 10.000 Frauen nur noch in der Region der Balearen höher. Trotz intensiver Aufklärungskampagnen steigt die Zahl von Anzeigen wegen Gewalt in Beziehungen in Spanien in diesem Jahr an. Im Vergleich zum letzten Jahr sind 14% mehr Fälle zur Anzeige gebracht worden. Dabei spielt aber auch die Bereitschaft der Opfer eine Rolle, die durch Aufklärung eher bereit sind Anzeige zu erstatten.

 

Alkoholfreies Bier liegt im Trend – Einem Bericht der spanischen Bierbrauer zufolge ist der Konsum von alkoholfreiem Bier auf der Iberischen Halbinsel weiter angestiegen. Europaweit wird dem Ergebnis zufolge nirgendwo sonst mehr alkoholfreier Gerstensaft getrunken. 15% macht alkoholfreies Bier im Gesamtvolumen mittlerweile in Spanien aus. Für das Ergebnis hat die Vereinigung der spanischen Bierbrauer Zahlen aus dem Jahr 2016 herangezogen. Demnach sind im letzten Jahr 2,6 Milliarden Liter Bier in Spanien konsumiert worden, 30 Millionen Liter davon waren alkoholfrei.

 

Zwei Drittel hegen den Wunsch nach Eigenheim – In den kommendne drei Jahren wollen 72% der Canarios eine eigene Immobilie kaufen. Das geht aus einer Studie von Aliseda Inmobiliaria hervor. Dabei kommt für mehr als die Hälfte der Kaufinteressierten nur eine Wohnung in Frage. 60% suchen auf dem Immobilienmarkt danach. Reihen- oder frei stehende Häuser kommen aus finanziellen Gründen nur für Fünftel der Canarios in Frage. Sechs von Zehn Immobilienkäufer finanzieren das Objekt zusammen mit dem Partner. Eigennutzung steht in den meisten Fällen zwar im Fordergrund, aber die Investitionen um zu Vermieten steigen, weil viele Käufer den Moment zum Immobilienkauf als günstig ansehen.

 

Nextbike auch auf Gran Canaria – Der deutsche Fahrradverleiher hat den Zuschlag für Las Palmas erhalten und will ab dem kommenden Jahr rund 400 Fahrräder und E-Bikes in der Inselhauptstadt zur Verfügung stellen. Geplant sind 40 Ausleih- und Rückgabestationen von Nextbike. Das deutsche Unternehmen ist mit rund 35.000 Fahrrädern in mehr als 100 Städten in Europa, in den USA und in Neuseeland aktiv. Gemietet werden kann ab einem Euro pro Fahrrad. Bequem können die Nutzer über eine App auf dem Smartphone die Zweiräder von Nextbike ausleihen und an einer anderen Station wieder abgeben. Die Anmeldung bei Nextbike erfolgt Online, die Abrechnung per Kreditkarte oder PayPal und ist Länder übergreifend gültig.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  29. 05. 2017

Weniger Geburten – Im Jahresvergleich sind auf den Kanarischen Inseln in diesem Jahr weniger Babys geboren worden als in 2015. Von Januar bis Juli ist die Zahl der Neugeborenen auf 7.617 gesunken. Das entspricht im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von 8%. Die Statistik des Nationalen Statistik Instituts setzt die Zahl der Neugeborenen im Gegensatz zu den Todesfällen. Zusammen mit den Personen die sich in diesem Jahr als Einwohner auf den Kanarischen Inseln neu angemeldet haben, ergibt sich aus dem Ergebnis der Statistik eine sinkende Bevölkerungszahl. Die ist in den letzten Jahren im Schnitt um rund 700 Bürger pro Jahr gesunken.

 

Zufriedene Canarios – Eine repräsentative Studie von Cofidis hat die Zufriedenheit der Spanier untersucht. Canarios sind dem Ergebnis zufolge im Vergleich mit anderen Autonomien die Zufriedensten. Dieses Gefühl ist im Vergleich zum letzten Jahr bei Einwohnern der Kanarischen Inseln sogar noch gestiegen. Im letzten Jahr erreichte das Ergebnis in der kanarischen Autonomie 64 von 100 Punkten, in diesem Jahr liegt der Wert bei 67 Punkten in Sachen Zufriedenheit. Der spanische Durchschnitt liegt in Sachen Wohlgefühl nur bei 56 von 100 Punkten. Im Zuge der Studie ist auch nach den Visionen und Träumen der Canarios gefragt worden. Unter den Top10 finden sich Hauskauf, Fremdsprachen und bessere Ernährung wieder. Ein Viertel der Befragten hat angegeben gerne das Rauchen aufzuhören.

 

Historische Erkenntnisse zur Bevölkerung von El Hierro – Forscher der Universität von Las Palmas und der Universität País Vasco haben 61 DNA Proben aus einer Grabstätte bei Cueva de Punta Azul auf El Hierro untersucht. Den Ergebnissen zufolge ist die kleinste Kanareninsel einmalig von einem Berberstamm aus Nordafrika bevölkert worden, der dann völlig isoliert bis zur Zeit der spanischen Eroberer auf El Hierro gelebt hat. Die These der Forscher wird mit den Strömungsverhältnissen im Atlantik und den vorherrschenden Winden untermauert, die das Erreichen der westlichsten Insel des Archipels in der Zeitrechnung vor Christus äußerst schwierig gemacht haben. Bei der Studie sind 61 von 127 menschlichen Überresten untersucht worden, die im 17. Jahrhundert bei Cueva de Punta Azul auf El Hierro vergraben worden sind. Alle untersuchten DNA Proben weisen Haplogruppen eines Y-Chromosoms auf, das von Bevölkerungsgruppen aus Nordafrika und der Sahara stammt.

 

J.J. Luna öffnet Büro in Arrecife – Der bekannte US-amerikanische Buchautor für Sicherheitsfragen hat eine Dependance auf Lanzarote. Mit der Adresse auf den Kanarischen Inseln hilft er Kunden buchstäblich von der Bildfläche zu verschwinden. Ganz legal wie der Sicherheitsexperte in Interviews im Wall Street Journal oder im Playboy immer wieder betont hat. Klienten bietet er mit der Geschäftsadresse in Arrecife auf Lanzarote völlige Anonymität. Der gesamte Briefverkehr seiner Kunden läuft von Lanzarote über ein weiteres Büro in Alaska und von dort erst zur geheimen Privatadresse. An der Geschäftsadresse in Arrecife wird immer nur der Briefkasten entleert. Die Post wird gescannt und per Email versendet, reagiert der Kunde über 45 Tage nicht darauf, werden die Dokumente vernichtet. Andernfalls über den Postweg über Alaska verschickt. Für diesen Service wirbt Luna auf seiner Internetseite jjluna.com

 

60 Container für Kleingeräte – Die Inselregierung von Lanzarote reagiert auf die Müllsituation rund um die Container. Defekte Elektrogeräte gehören eigentlich auf die Recyclingstationen oder auch Punto Limpios. Das das vielen Bürgern zu mühsam ist, zeigt das Bild rund um die Müllcontainer auf der Insel. Immer wieder stehen ausrangierte Microwellen, Fernseher oder Computer neben den Abfallbehältern. In Zukunft gibt es an den Müllcontainern auf der Insel noch zusätzliche Behälter für defekte oder ausgemusterte kleine Elektrogeräte um den Müll besser zu trennen und das Stadtbild sauberer zu halten.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  26. 05. 2017

Kanarische Inseln schneiden bei PISA Studie schlecht ab – Auf einem der letzten Plätze landen kanarische Schüler beim Ergebnis der PISA Studie im Vergleich der einzelnen spanischen Autonomien. Insgesamt schneidet Spanien schlecht ab, im Vergleich mit anderen europäischen Ländern. Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften, in allen drei Bereichen liegt das Ergebnis deutlich hinter dem nationalen Durchschnitt. Die OCDE hat die aktuelle PISA Studie gestern veröffentlicht. Ein Resultat lässt sich aber bereits jetzt interpretieren: In Autonomien mit sozioökonomischen Vorteilen wie Madrid oder Barcelona schneiden die Schüler besser ab, als in Andalusien und den Kanarischen Inseln.

 

25 Rettungsringe für Costa Teguise – In der Gemeinde Teguise auf Lanzarote werden in diesen Tagen an Küstenbereichen, die als gefährlich eingestuft werden, Schwimmwesten und Rettungsringe installiert. Die Aktion ist bereits im letzten Jahr in den Gemeinden Yaiza und Tinajo auf Lanzarote durchgeführt worden. In diesen Tagen werden am Strand von Famara, San Juan, Caleta Caballo, Costa Teguise, Los Ancones und Charco de Palo Rettungsgeräte aufgestellt. Zusätzlich sollen auf La Graciosa ebenfalls 10 Rettungsringe bzw. Schwimmwesten installiert werden.

 

3,6 Millionen Euro für Umwelttourismus – Die kanarische Regierung stellt noch in diesem Jahr einen eigenen Fonds für den so genannten Ruraltourismus zur Verfügung. Damit geht das Marketing im Tourismussektor des Archipels neue Wege. Bisher ist dieser Bereich immer zusammen mit dem Pauschaltourismus vermarktet worden und erhält ab der kommenden Sommersaison eine eigene Abteilung. Der Natur und Umwelttourismus, der mittlerweile ein Siebtel des Gesamtergebnisses im Tourismus ausmacht, soll in Zukunft eine eigene Vermarktungsstrategie erhalten und auch auf den Tourismusmessen weltweit eigenständig auftreten. Das Motto lautet „Tourismus und Vulkane“. Dieser Bereich soll sich vor allem an Aktivurlauber, Kulturinteressierte und Naturfans richten.

 

Busabfahrzeiten per Smartphone – Nach Gran Canaria ist jetzt auch die Insel Lanzarote von den Programmierern der Applikation Moovit aufgenommen worden. Sowohl auf Android Smartphones als auch auf iOS ist die APP verfügbar und steht kostenlos zur Verfügung. Mit der APP ist die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel in Echtzeit abrufbar. Der Benutzer wird auf Lanzarote über alle Busabfahrtszeiten und Umsteigemöglichkeiten informiert. Alle Informationen und Änderungen werden vom Betreiber Arrecife Bus direkt an den Server von Moovit gesendet. Die neue Service bietet nicht nur für Residenten große Vorteile, auch für ausländische Touristen, die der spanischen Sprachen nicht mächtig sind, bietet die APP alle Infos zum öffentlichen Verkehrssystem in ihrer Landespsrache.

 

Parkplätze am Deiland jetzt gebührenpflichtig – Über drei Stunden sind die Parkbuchten am Centro Comercial in Playa Honda auf Lanzarote noch kostenlos. Danach ist die Policia Local angehalten Bußgelder zu verhängen. Je nachdem wie lange die Fahrzeuge auf den Parkplätzen des Centro Comerciales stehen sind 60, 90 oder 180 Euro fällig. Ab sofort müssen Parkscheiben in den Fahrzeugen sichtbar platziert werden. Diese Änderung soll in Zukunft verhindern das Autos auf dem Parkplatz vor dem Centro Comercial über Tage hinweg geparkt werden.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  25. 05. 2017

Blutspenderekord – Die Blutspendewoche geht auf Fuerteventura mit einem neuen Rekord zu Ende. Noch nie haben in den letzten 16 Jahren mehr Menschen Blut gespendet, als in dieser Woche. 43 Blutbeutel konnten im Schnitt pro Tag gefüllt werden. Am häufigsten war die Altersgruppe 35 bis 50 Jahre bereit Blut abzugeben. Gespendet worden ist, wie in den vergangenen Jahren auch, mit Hilfe des Blutspendemobils, dass in den verschiedenen Gemeinden auf Fuerteventura in der letzten Woche unterwegs war.

 

Neues Hotel in Corralejo – Die Hotelgruppe Barceló hat im Norden von Fuerteventura das 10. Hotel auf den Kanarischen Inseln eröffnet. Der Komplex ist komplett renoviert worden und verfügt jetzt über 4 Sterne. Schwimmbecken, Spabereich und ein Fitnessstudio sind mit der Renovierung hinzugekommen. Der Hotelkomplex verfügt über 156 Zimmer. Geöffnet ist das Hotel. Vergangene Woche fand die offizielle Einweihungsfeier statt.

 

Kreuzfahrtbasis – Pullmanntour hat für sein Kreuzfahrtschiff Horizon die Basis Los Marmoles gewählt. Einmal pro Woche startet Pullmanntour von Arrecife auf Lanzarote zu einem Rundkurs. Die Inseln Fuerteventura, Gran Canaria, Teneriffa, La Palma und Marrakesch mit eingeschlossen. Das Angebot der wöchentlichen Kreuzfahrtreise geht bis Ende August und wird je nach Reisedatum bereits für 99 Euro pro Person angeboten.

 

Bargeldzahlungen sollen weiter beschränkt werden – Bisher können in Spanien Beträge von bis zu 2.500 Euro in bar bezahlt werden. Ab dem Jahreswechsel soll dieser Betrag auf 1.000 Euro beschränkt werden. Das haben Vertreter der Zentralregierung in Madrid angekündigt. Ähnliche Zahlungsbeschränkungen gelten bereits in Italien und Frankreich um der Steuerhinterziehung entgegen zu wirken. Der neue Vorschlag muss noch im Kabinett und dann im Parlament abgestimmt werden. Er soll Ende 2017 in Kraft treten.

 

Mehrsprachigkeit mit klaren Vorteilen – Ein Viertel der Arbeitsplätze werden auf den Kanarischen Inseln an Bewerber vergeben die neben ihrer Muttersprache mindestens eine Fremdsprache beherrschen. Englisch dominiert dabei deutlich, aber auch Französisch und Deutsch sind gefragt. Sprachen werden von den Arbeitsgebern aber nicht nur im Tourismus gefordert, auch im Telekommunikationsbereich, in der Logistik und in der Produktion weisen rund 45% der offenen Stellen als Grundvoraussetzung mindestens eine Fremdsprache aus.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  24. 05. 2017

Touristen aus Russland – Sie gelten für die kanarische Autonomie als die Hoffnung im Tourismus. Spendierfreudig und mit hohen pro Kopf Ausgaben im Urlaub. Aktuelle Zahlen zeigen aber, dass diese Aussagen keine Substanz haben. Theoretisch bietet der russische Markt ein enormes Potential. Die Wirklichkeit zeigt aber, dass seit Jahresbeginn nur rund 100.000 Russen auf den Kanarischen Inseln Urlaub gemacht haben, 79.000 haben ihre freien Tage auf Teneriffa verbracht. Insgesamt machen neun von zehn russischen Urlaubern im Süden der Insel mit dem höchsten Berg Spaniens. Nur jeder Zehnte wählt eine andere Insel. Insgesamt machen in diesem Jahr Touristen aus Russland nur 1% des Gesamtergebnisses aus.

 

Selectum und die besten 16 Käsesorten gewählt – Die Käserei Maxorata auf Fuerteventura hat mit einem ihrer Produkte wieder Supergold im Gourmetsalon in Madrid gewonnen. Die Käsesmischung aus Ziegen und Kuhmilch ist damit zum fünften Mal in Folge unter die besten Käsesorten weltweit gewählt. Fünf Käsesorten der Käserei Maxorata haben bei diesjährigen Auswahl eine Preis erhalten. Der beste laut der Juroren ist in diesem Jahr der Selectum. Der Käse ist in allen Auslagen in den Kanarischen Supermärkten erhältlich.

 

Nirgendwo sonst wird mehr warmes Wasser verbraucht – Das Ergebnis einer aktuellen Studie von Eco Observatorio zeigt ein groteskes Bild Spaniens. Obwohl klimatisch gesehen, die Kanarischen Inseln über die wärmsten Durchschnittstemperaturen verfügen, wird hier am meisten warmes Wasser verbraucht – und zwar deutlich. Der Durchschnitt liegt in Spanien pro m² im Jahr bei 44 kWh. In der Provinz Las Palmas liegt dieser Wert bei 77 kWh in Santa Cruz de Tenerife bei 65 kWh. Aber nicht nur beim Verbrauch von warmem Wasser ist die Provinz im Spanienweiten Vergleich top. Auch beim Energieverbrauch allgemein. Laut Eco Observatorio liegen die Ursachen vor allem in der Bausubstanz mit geringen Energiespareigenschaften, an Kühlschränken und Gefriertruhen und am intensiven Gebrauch von Klimaanlagen.

 

Kontroverse Geschichtsdiskussion – Die Dünen von Mas Palomas auf Gran Canaria sollen erst im Jahr 1755 entstanden sein. Diese These haben Vertreter der Universität von Gran Canaria aufgestellt und berufen sich auf einen Tsunami, ausgelöst durch ein Erdbeben am 1. November 1755 bei Lissabon in Portugal. Damit widersprechen sie den bisher gültigen Erkenntnissen die Dünen von Mas Palomas wären über 10.000 Jahre alt. Unterstützt wird die neue These von Karten aus dem 18. Jahrhundert, in denen die Dünen noch nicht verzeichnet sind. Für die These haben die Experten der Universität ein Wellenmodell erstellt, das die Stärke des Bebens mit 8,5 auf der Richterskala und die damit verbundene Wellenhöhe berücksichtigt. Mehr zu dem Thema und ein entsprechendes Video hat die Tageszeitung ABC heute veröffentlicht.

 

Sieben Minuten nach Mitternacht – Das ist der deutsche Titel des in Spanien am meisten gesehen Kinofilms in diesem Jahr. Der Streifen vom spanischen Regisseur Juan Antonio Bayona hat bereits 23 Millionen Euro in die spanischen Kinokassen gespühlt. Sieben Minuten nach Mitternacht ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans es amerikanischen Schriftstellers Patrick Ness. Das im Literaturjahr 2011 veröffentlichte Werk mit dem Originaltitel A Monster Calls erzählt die Geschichte von Conor, der nächtliche Besuche von einem Monster bekommt. Rund fünf Millionen spanische Zuschauer haben den Film mit dem spanischen Titel „Un Monstruo viene a verme“ bereits gesehen.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  23. 05. 2017

Drehbeginn auf Fuerteventura – Am Donnerstag werden auf dem Flughafen bei Puerto del Rosario zwei Maschinen, voll gepackt mit Equipment, landen. Ab Samstag sollen dann die Dreharbeiten bei Jandia zum neurn Star Wars Streifen beginnen. An der Kulisse wird seit Wochen bereits gebaut, wie die Luftaufnahmen am Drehort zeigen. Verschiedene Gebäude und Skulpturen stehen bereits. Besichtigt werden kann der Drehtort nicht, er ist für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Die Drehgenehmigung läuft noch bis Mitte Juni, spätestens dann kann bei Canada de la Barca der Drehort besucht werden.

 

Wieder toter Schnabelwal angespült – Bei Pasito Blanco auf Gran Canaria ist ein Meeressäuger tot aus dem Atlantik geborgen worden. Der Ziphius cavirostris, oder Cuvier-Schnabelwal, trieb rund drei Seemeilen vom Ufer entfernt im Atlantik. Es ist bereits das zweite Exemplar innerhalb von nur zwei Wochen. Auf Fuerteventura ist vor wenigen Tagen ein Tier der gleichen Gattung tot ans Ufer gespült worden. Das 5,50 Meter große Tier wird im Meeresbiologischen Institut in Las Palmas auf die Todesursache hin untersucht. Äußere Einflüsse konnten bereits ausgeschlossen werden, der Schnabelwal wies bei der Bergung keinerlei äußere Verletzungen auf.

 

Kamelwochen in Uga – In der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote wird ab heute und bis Sonntag das kanarische Kamel gefeiert. Dazu sind verschiedene Schulausflüge geplant, heute Abend gibt es in Uga einen Vortrag des international anerkannten Fachmanns Maurizio Dioli im Centro Socio-Cultural San Isidro. Morgen um 11.00 Uhr gibt es in Uga dann einen Vortrag für Kinder von den beiden Autoren Gabriel Fernández und Franciso Fabelo an dem die Schulklassen der Gemeinde teilnehmen. Seit dem 14. Jahrhundert nutzen vor allem Landwirte Dromedare als Nutztiere. Der normannische Eroberer Jean de Béthencourt brachte zwischen 1402 und 1415 dutzende Dromedare auf die Insel, weil sich Pferde in dem heißen und trockenen Klima weniger für die Feldarbeit eigneten. Bis heute werden nicht nur auf Lanzarote Dromedare gezüchtet, zur Feldarbeit werden sie aber nicht mehr eingesetzt – sie stehen mittlerweile ausschließlich als Touristenattraktion zur Verfügung.

 

Trofeo Marina Rubicon – In der Marina Rubicon auf Lanzarote sind die Preise für die Bootsklassen Vela Latina, J80 und für die ein Meter Klasse mit Fernsteuerung vergeben worden. Am Wochenende ist die 9. Regatta Marina Rubicon ausgestragen worden. Gewonnen hat in der Bootsklasse Vela Latina, dem klassischen und typischen kanarischen Bootstyp, die Volcán de la Corona. In der Kielbootklasse J80 hat die Marina Rubicon II die Regatta für sich entschieden. In der ferngesteuerten Bootsklasse bis ein Meter hat Pedro Lemes gewonnen. Am kommenden Wochenende wird vor der Marina Rubicon der Copa Canarias J80 ausgetragen. An ihm nehmen Boote und Mannschaften alle sieben Inseln teil.

 

Spaniens geraubt Kinder – In einem Beitrag der ARD berichten spanische und deutsche Journalisten über eine politische Säuberung, die in den 30 Jahren zur Regime Zeit in Spanien begann und sich über Jahrzehnte hingezogen hat. Betroffen sein sollen rund 300.000 Kinder. Dem Bericht und Zeugen zufolge soll sich der Verkauf von Neugeborenen bis in die 90er Jahre hingezogen haben. Weiterhin sind tausende Fälle der „bebes robados“ noch nicht aufgeklärt. Laut dem Rechtsanwalt José Luis Pena, der 156 Mandate alleine in Madrid vertritt, haben an den gestohlenen Kindern, Ärzte, Krankenschwestern und Kliniken Geld verdient. Die Aufklärung ist schwierig und zieht sich bereits über Jahrzehnte hin, weil geschwiegen wird, Unterlagen nicht herausgegeben werden oder vernichtet worden sind. Den aktuellen Beitrag der ARD, der gestern Abend gesendet worden ist, kann über die Mediathek abgerufen werden.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  22. 05. 2017

Spanien – Sanchez wieder zum Chef der Sozialisten gewählt – vor acht Monaten war Pedro Sanchez nach Druck aus den eigenen Reihen als Chef der PSOE zurück getreten und hatten den Weg frei gemacht für eine Minderheitsregierung unter Mariano Rajoy. Ansonsten hätten die Spanier zum dritten Mal an die Urnen treten müssen. Gestern ist Pedro Sanchez mit knapp 50% der Stimmen seiner Parteimitglieder wieder zum Chef der Sozialisten gewählt worden. Seine Konkurrentin Susana Díaz kam nur auf 40% der Stimmen. Trotzdem zeigt das Wahlergebnis einen weiterhin anhaltenden Führungsstreit der sich bis zur Basis der Partei durchzieht. Auch für die aktuelle Regierung unter Manuel Rajoy wird es jetzt ungemütlich, weil wegen der Sitzverteilung im Parlament nur mit Hilfe der PSOE Gesetzesänderungen durchgesetzt werden können. Sanchez gilt als Hardliner und Gegner der aktuellen Politik von Rajoy. Aber die PSOE muss sich auch neu positionieren: in den letzten acht Jahren haben die Sozialisten in Spanien rund acht Millionen Wählerstimmen verloren, entweder an die Partido Popular oder an die linksradikale Protestpartei Podemos.

 

Belgier und Britin gewinnen Ironman Lanzarote – Die 26. Ausgabe des Ironman auf Lanzarote dominiert die Leistung bei den Frauen. Während es bei den Männern ein eher normales Rennen ohne besondere Vorkommnisse war, verlief das Rennen bei den Frauen spektakulär. Drei Britinnen gewinnen bei den Ironwomen Platz eins bis drei. Wobei sich das Rennen für die Erstplatzierte Lucy Charles als ein Rekordrennen entpuppte. Charles kam als erste aus dem Wasser, noch vor allen männlichen Teilnehmern und führte auch auf der Radstrecke und beim Marathon das weibliche Verfolgerfeld mit rund 20 Minuten Vorsprung an. Ins Ziel schaffte es Lucy Charles mit rund 10 Minuten Vorsprung vor Corine Abraham und Lucy Gossage. Bei den Männern siegte der Belgier Bart Aernouts, vor dem Italiener Degasperi und dem Vorjahressieger  Jesse Thomas.

 

Straße gesperrt – Die LZ-2 zwischen Arrecife und Playa Blanca ist ab sofort zwischen La Hoya und Playa Blanca wegen Straßenarbeiten geschlossen. In den kommenden drei Wochen wird der Verkehr von und nach Playa Blanca durch Yaiza umgeleitet. Auf dem Teilstück wird neuer Asphalt aufgetragen. Die Umleitung erfolgt auf der LZ-701, die parallel von Yaiza nach Playa Blanca führt. Innerhalb der kommenden drei Wochen soll für rund drei Millionen Euro auf diesem Straßenabschnitt der LZ-2 alle Schlaglöcher entfernt werden und eine neue Asphaltschicht aufgetragen werden.

 

Atlantis vor Gran Canaria – Nach dem Skulpturenpark von Jason deCaires Taylor vor Playa Blanca auf Lanzarote verfügt jetzt auch Gran Canaria über ein Unterwassermuseum. Vor Mogán ist auf einer Fläche von rund 3000m² das versunkene Atlantis entstanden. 100 Meter vom Ufer entfernt sind Nachbildungen von griechischen Säulen, Bögen, Figuren und Knochen von Walen und Fischen versenkt worden. 150 Meter lang und 20 Meter breit ist die neue Touristenattraktion zu der, wie auch auf Lanzarote, Tauchausflüge organisiert werden. Ursprünglich war auch geplant, ein Schiffswrack an der Stelle zu versenken. Diese Idee hatte aber die Küstenbehörde unterbunden. Der neue Unterwasserpark trägt den Namen Atlantis.

 

Endlich wieder Meister – Nach fünf Jahren hat Real Madrid die Meisterschaft in der Premiera Division, der ersten spanischen Fußballliga, gewonnen. Bis zum Ende war es ein Kopf an Kopf Rennen mit dem FC Barcelona. Am Ende konnten beide Mannschaften ihre letzten Spiele gewinnen und Kroos, Ronaldo und Co den Meistertitel sichern. Für Toni Kroos ist es der erste Meistertitel, nachdem er 2014 den FC Bayern für die Königlichen verließ. Die Torjägerkanone geht in diesem Jahr an Lionel Messi vom FC Barcelona mit 37 Treffern. Sein Dauerkonkurrent Ronaldo kam in dieser Saison nur auf 29 Treffer. Der UD Las Palmas schließt diese Saison auf Platz 14 ab. In diesen Tagen will die Clubführung aus Las Palmas auch den neuen Trainer für die kommende Saison präsentieren.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  19. 05. 2017

Sonne bei 27 Grad Tageshöchstwerten und starkem Wind aus Nordost. So erwarten wir das Wetter heute für Fuerteventura und Lanzarote.Dabei weht der Wind in Spitzengeschwindigkeiten bis zu 10m/s schnell. Erst in den Nachstunden lässt der Wind etwas nach.Der UV Index bewegt sich heute bei 12. Sonnenschutz wird dringend empfohlen.Sonnenuntergang heute Abend gegen 20:40 Uhr. In der Nacht liegen die Tiefstwerte um 19 Grad.Zwischen 20 und 22 Grad bewegt sich die Wassertemperatur des Atlantiks, die Ebbe erreicht ihren tiefsten Stand heute Nachmittag um 14:55 Uhr.Tendenz: auch am Wochenende viel Sonne und kaum Wolken bei Tageshöchstwerten um 27 Grad und mäßigem Wind aus nordöstlichen Richtungen.

 

Stand Up Paddle Meisterschaft – Die Organisatoren verwandeln heute Abend den Charco de San Gines in Arrecife auf Lanzarote in die erste professionelle Rennstrecke im SUP, so wird das Stand UP Paddle weltweit bezeichnet.  Für die sechs Meilen Distanz haben sich bereits diverse Profis angemeldet, darunter Jaran Rodríguez, Esteban Etienne, Nicole Boronat und Iballa Ruano. Für die Amateure gibt es einen vier Meilen Kurs und für Kinder einen zwei Meilen Kurs. Los geht es heute um 19 Uhr. Die Profis paddeln auf ihren überdimensionierten Paddel Bords vom Charco de San Gines im Herzen von Arrecife bis zum Playa de Reducto und wieder zurück. Mehr Infos auf arrecife.es.

 

El Confital wieder geöffnet – Das Baden empfiehlt keiner der Verantwortlichen, weil zwar die Wasserwerte wieder in Richtung Normal tendieren, die Ursache aber noch nicht gefunden ist. Aufgrund der Ergebnisse ist El Confital auf Gran Canaria im Norden der Inselhauptstadt Las Palmas auf der Halbinsel La Isleta wieder geöffnet. Weiterhin wird aber nach dem Grund der über Wochen hinweg gemessenen hohen Fäkalienwerte gesucht. Vor rund drei Wochen waren die Schadstoffwerte im Wasser rund um El Confital so hoch, das beim Baden Gefahr für die Gesundheit bestand. Der bei Surfern und Wellenreitern beliebte Küstenabschnitt ist daraufhin geschlossen worden. Seit gestern sind die Schadstoffwerte bei El Confital wieder unterhalb der festgeschriebenen Höchstgrenze gefallen.

 

Aero-Vederci Baby auf Teneriffa – Die Gruppe Aerosmith hat Teneriffa auf ihrer Abschiedstournee mit aufgenommen. Am 8. Juli tritt die US-amerikansiche Rockband im Estadio Heliodoro Rodriguez Lopez in Santa Cruz auf Teneriffa auf. Es ist, offiziell zumindest angekündigt, die letzte Tour von Steven Tylor und seiner Band. Nicht umsonst heißt die Welttournee Aero-Vederci Baby. Karten für das Konzert auf Teneriffa gibt es bereits jetzt über entrees.com für 60 Euro pro Ticket. Es ist die einzige Station von Aerosmith auf den Kanarischen Inseln.

https://entrees.es/eventos/estadio-heliodoro-rodriguez-lopez_61/aerosmith-aerovederci-baby-tenerife:1621

http://www.aerosmith.com/

 

Steuerhinterziehung liegt bei 300.000.000 Euro – Das kanarische Finanzamt hat in einem Bericht für das Geschäftsjahr in Sachen Steuerhinterziehung eine Gesamtsumme von insgesamt 3 Millionen Euro deklariert. Das ist die Summe die die Steuerfahnder aufgedeckt haben. Darunter fiktive Insolvenzen, Schwarzgelder und nicht deklarierte Vermietungsgewinne. Dabei sind nicht nur Unternehmen, sondern auch Privatpersonen in den Fokus der Ermittler gerückt. Das aktuelle Ergebnis liegt im Vergleich zu 2011 sogar um 2,7% höher. Bereits im letzten Jahr hatte die spanische Finanzbehörde angekündigt ihre Kontrollen zu intensivieren. Das Ergebnis spült rund 3 Millionen Euro mehr Steuereinnahmen in die Autonomiekasse.

 

Angeklagt wegen unterlassener Hilfeleistung – Die 41-jährige irische Touristin, die am 14. Mai in Puerto del Carmen ums Leben gekommen ist, könnte noch am Leben sein. Das geht aus einem Polizeibericht hervor. Im Zuge der Untersuchungen ist ein 29 Jahre alter Ire festgenommen worden. Zeugen haben beobachtet, das er die Frau bei ihrem Strandbesuch begleitet hat und neben ihren persönlichen Sachen gesessen hat, als die 41-jährige alleine ins Wasser gegangen ist. Festgenommen worden ist der 29-jährige, der der Polizeibehörde auf Lanzarote bereits mehrfach bekannt ist, weil er laut den Aussagen der Polizei weder der Frau zu Hilfe geeilt ist, noch die Sicherheitsbehörden verständigt hat. Am 14. Mai war die irische Touristin wenige Meter vom Ufer entfernt am Strand von Puerto del Carmen ertrunken. Die Polizei ermittelt weiterhin in dem Fall um Motive für das Verhalten des 29 Jahre alten Mannes zu finden.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  18. 05. 2017

Automatisches Windkraftwerk vor Arinaga – Vor der Ostküste von Gran Canaria wird ein sich selbst installierendes Windkraftwerk seinen Dienst aufnehmen. Das Windrad ist ein absolutes Novum auf dem Mark der regenerativen Energiequellen. Es benötigt weder teure Installationsarbeiten auf dem Meeresgrund um es zu verankern, noch größere Montierarbeiten an Land. Das Windkraftwerk verfügt über einen Teleskopturm der bereits fertig montiert angeliefert wird und an dem nur noch der Windgenerator mit den Flügeln montiert werden muss. Auf bis zu 30 Meter Höhe kann das Windkraftwerk ausgefahren werden. Je nach Windstärke reguliert der Turm seine Höhe automatisch. Die Energieleistung gibt das Unternehmen Esteyco mit 5 MegaWatt an. Im Oktober soll das modernste Windkraftwerk weltweit vor Gran Canaria seinen Dienst aufnehmen.

 

Boateng bleibt bis 2020 – Der Erstligaclub UD Las Palmas hat den Vertrag mit dem Deutsch Nigerianer Kevin Prince Boateng bis 2020 um drei Spielzeiten verlängert. Das melden heute verschiedene Presseportale. Mit 10 Toren führt Boateng die Torschützenliste des Clubs an und ist fester Bestandteil in der Startelf des scheidenden Trainers Quique Setién. Weiterhin ist unklar wer in der kommenden Saison den Hauptstadtclub von Gran Canaria trainieren wird. Laut der Clubführung gibt es bereits einen Kandidaten, den Namen hat der UD Las Palmas noch nicht bekannt gegeben. Heiß gehandelt in der Presse werden Fernando Hierro, der Italiener De Zerbi und Pablo Machin.

 

Playa Mogán wieder geöffnet – Die Wasserwerte am Strand von Mogán auf Gran Canaria sind wieder einwandfrei. Das Gesundheitsamt hat keine Bedenken mehr den Playa Mogán wieder für Badegäste freizugeben. Auch dort waren die Schadstoffwerte über den Grenzwerten in der vergangenen Woche. Weiterhin geschlossen bleibt auf Gran Canaria der Bereich auf La Isleta der als El Confital bekannt ist. Im Norden der Inselhauptstadt ist weiterhin unbekannt, wodurch die hohen Fäkalienwerte ausgelöst werden.

 

Amoklauf verhindert – Filmreife Szenen haben sich gestern in der Calle Doctor Juan Domínguez Pérez in Las Palmas auf Gran Canaria abgespielt. Augenzeugen hatten die Polizei verständigt, als sie einen Mann beobachtet haben der mit einer Axt bewaffnet Passanten bedroht hat. Vier Polizeibeamte haben mit gezogener Waffe versucht den Mann dazu zu bewegen die  Axt auf den Boden zu legen. Das es dabei nicht zum Schlimmsten gekommen ist, ist nur den umsichtigen Beamten zu verdanken. Der Mann ist, wie auf dem Video, dass wir auf unserer Website veröffentlicht haben, mehrfach auf die Beamten zugelaufen. Einer der Polizisten konnten den Amokläufer von hinten niederringen und im die Axt entreißen. Der bisher nicht identifizierte Mann ist eine phsychiatrische Einrichtung gebracht worden und wird dort behandelt. Verletzt worden ist bei dem Vorfall niemand.

 

Rund 100 Marihuana Pflanzen sichergestellt – Beamte der Guardia Civil haben bi Villaverde in der Gemeinde La Oliva auf Fuerteventura einen 40 Jahre alten Mann und eine 35 Jahre alte Frau festgenommen und 96 Marihuana Pflanzen auf ihrem Grundstück sichergestellt. Bei dem Pärchen soll es sich um Ausländer handeln, woher der Mann und die Frau stammen geht aus dem Polizeibericht nicht hervor. Nachbarn sollen die Polizei verständigt haben, weil es rund um das Grundstück der beiden stark nach Marihuana gerochen hat. Neben den rund 100 Stauden konnten die Beamten auch rund vier Kilogramm fertig verpacktes Grass sicherstellen, dass für den Verkauf bestimmt war. Außerdem einen Bargeldbetrag von rund 8.000 Euro in kleinen Scheinen.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  17. 05. 2017

Wetterlage sorgt weiterhin für Temperaturen über 30 Grad – Auf Lanzarote und Fuerteventura waren die Temperaturen zwar deutlich über den Durchschnittwerten in den vergangenen Tagen, auf Gran Canaria sind die Auswirkungen der so genannten „Vientos de Alisios“ aber noch deutlicherer spürbar. Auf bis zu 33 Grad ist das Thermometer im Inselinneren von Gran Canaria gestern angestiegen. Das entspricht 10 Grad über den Durchschnittswerten im Mai. Der Feinstaubanteil ist dementsprechend hoch, gut zu beobachten am zum Teil bräunlichen Streifen am Horizont. Die kommenden Tage bringen kaum Wetter Veränderung. Es bleibt tagsüber überdurchschnittlich warm bei böigem Wind aus Nordosten.

 

Loro Parque mit dem American Humane Preis ausgezeichnet -  Auszeichnungen ist Wolfgang Kiessling, Betreiber des Loro Parques auf Teneriffa gewohnt. Gestern konnte er Pressevertretern gegenüber aber seinen Stolz nicht verbergen. Sichtlich zufrieden hat Kiessling den Preis, der seit mehr als hundert Jahren für die Sicherheit, Gesundheit und Versorgung von Tieren vergeben wird, für den Loro Parque entgegen genommen. Als erster Zoo in Europa überhaupt in der Geschichte des American Human. In allen Bereichen hat der Loro Parque bei der Bewertung von Animal Human exzellent abgeschnitten. Die amerikanische Tierschutzorganisation bewertet jedes Jahr mehrere hundert Zoos weltweit. Mehr Infos auf americanhumane.org.

 

TÜV auf La Graciosa – Seit gestern steht für die Kraftfahrzeugbesitzer auf La Graciosa die technische Inspektion für die TÜV Plakette zur Verfügung. Allerdings mit Anlaufschwierigkeiten. Der ursprünglich bis heute laufende Service muss verlängert werden, weil gestern Nachmittag das Messgerät für die Emissionswerte den Dienst versagt hat. Heute soll im Laufe des Nachmittags ein Ersatzgerät auf La Graciosa ankommen. Ursprünglich hatte der ITV, so wird der TÜV in Spanien abgekürzt, überhaupt keine technische Überprüfung der Fahrzeuge mehr vornehmen. Dagegen hatten die Bewohner der Insel im Norden Lanzarotes geklagt und Recht bekommen. Auf La Graciosa sind rund 300 Kraftfahrzeuge angemeldet. Die Insel gehört zur Gemeinde Teguise auf Lanzarote.

 

21 Vorschläge für den neuen Park bei Playa Honda – Zwischen dem Flughafen Guacimeta und der ersten Häuserreihe von Playa Honda soll ein neuer Park entstehen. Die Gemeinde San Bartolome hat das Projekt ausgeschrieben und wird den Gewinner mit 10.000 Euro belohnen. 21 Ideen was mit den fünf Hektar Fläche passieren soll sind bereits eingegangen. Bereits Ende des Jahres soll mit der Umsetzung begonnen werden. Der Kostenvoranschlag der Gemeinde sieht eine Investition von 68.000 Euro vor.

 

Stand Up Paddle Meisterschaft – Die Organisatoren verwandeln am Freitagabend den Charco de San Gines in Arrecife auf Lanzarote in die erste professionelle Rennstrecke im SUP, so wird das Stand UP Paddle weltweit bezeichnet.  Für die sechs Meilen Distanz haben sich bereits diverse Profis angemeldet, darunter Jaran Rodríguez, Esteban Etienne, Nicole Boronat und Iballa Ruano. Für die Amateure gibt es einen vier Meilen Kurs und für Kinder einen zwei Meilen Kurs. Los geht es am Freitag um 19 Uhr. Die Profis paddeln auf ihren überdimensionierten Paddel Bords vom Charco de San Gines im Herzen von Arrecife bis zum Playa de Reducto und wieder zurück. Mehr Infos auf arrecife.es.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  16. 05. 2017

El Confital – 50 Wasserproben genommen – Um der Ursache der hohen Fäkalien Belastung auf den Grund zu gehen, haben Mitarbeiter des Ozeanografischen Instituts in Las Palmas auf Gran Canaria vom Restaurant Camilo auf Höhe des Hafens La Luz bis zum Punta El Confital 50 Wasserproben entnommen. Rund drei Kilometer Küste liegen zwischen den beiden Punkten. Die Auswertung soll Aufschluss geben, wo die Fäkalienbelastung am höchsten ist. Seit mittlerweile drei Wochen ist der Küstenstreifen bei La Isleta im Norden der Inselhauptstadt von Las Palmas wegen schlechten Wasserwerten für Badegäste gesperrt, die Ursache dafür weiterhin unklar.

 

2.500 Kilogramm Kokain beschlagnahmt – Zollfahnder aus Spanien, USA, Portugal und Groß Britannien haben in einer gemeinsamen Aktion westlich der Kanarischen Inseln ein Handelsschiff aufgebracht und sieben Personen festgenommen. Alle stammen aus Venezuela. Dort ist das Boot auch mit der illegalen Substanz beladen worden – 2,5 Tonnen Kokain. Unbekannt ist der Presse bisher, welches Ziel das Handelsschiff hatte. Dazu haben sich die Ermittler bisher nicht geäußert. Es ist einer der größten Erfolge der Fahnder im Kampf gegen den organisierten Drogenhandel. Die Ermittler rechnen mit einem Marktwert des Kokains von mehr als 300 Millionen Euro. Zwischen 2015 und 2016 hat die Küstenwache im Atlantik auf Höhe der Kanarischen Inseln insgesamt rund acht Tonnen Kokain beschlagnahmt. Die Kanarischen Inseln sind den Behörden seit Jahrzehnten als Umschlagsplatz für Drogen vom afrikanischen und südamerikanischen Kontinent bekannt.

 

Haie vor Corralejo – Der deutsche Christian Taucher hat beim Stand Up Paddle mit seiner GoPro Kamera Haie gefilmt, die ihn beim Surfen begleitet haben. Wir haben das Video auf unserer Website veröffentlicht. Der Vorfall verlief völlig ungefährlich. Haie leben in den Gewässern rund um die Kanarischen Inseln. Immer wieder werden neben Delfinen und Walen auch Haie vor allem von Ausflugsbooten aus gesichtet. Besonders häufig werden Engelhaie, Hammerhaie und  Makohaie beobachtet. In seltenen Fällen werden auch Weiße Haie gesichtet. Das Video von Christian Taucher zeigt harmlose Engelhaie, nur wenige Meter vom Strand entfernt, vor Corralejo auf Fuerteventura.

 

El Hierro bei der Deutschen Welle – In der Rubrik Global 3000 wird das Ökoprojekt von El Hierro vorgestellt. 85 Millionen Euro hat die 100% Umstellung auf regenerative Energiequellen gekostet. Rund die Hälfte der Gelder hat die EU durch Subventionen zur Verfügung gestellt. Der Windpark erzeugt mehr Strom als für die Insel mit 7.000 Einwohnern notwendig. Der überschüssige Strom wird dazu genutzt, um Meerwasser in einen höher gelegenen und versiegelten Vulkankrater zu pumpen. Das Speicherbecken dient als Depot für windarme Tage. Dann fließt das Wasser wieder zurück ins Tal und treibt Turbinen an, um das Stromdefizit auszugleichen. 100% grüner Strom war das Ziel, die Realität sieht anders aus. Nur 40% des Energiebedarfs der Insel konnte die Anlage im letzten Jahr produzieren. Die Ursache dafür liegt in der Größe des unteren Wasserbeckens. Dieses konnte aufgrund der Erdbebengefahr nicht so groß gebaut werden wie ursprünglich geplant. Mehr dazu im Video das wir auf unserer Website veröffentlicht haben.

 

Bombendrohung auf Teneriffa – Der Vorfall liegt bereits einige Tage zurück, ist aber jetzt erst veröffentlicht worden. Ein Mann hat per Telefon dem Flughafenbetreiber AENA mit einer Bombe gedroht. Die Polizei hat in dem Fall ermittelt und den Anrufer nur wenige Stunden nach Eingang des Anrufes identifiziert und festgenommen. Er hatte von seinem privaten Telefonanschluß angerufen. Der Mann soll dem Polizeibericht zufolge unter starkem Alkoholeinfluss gestanden haben.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  15. 05. 2017

 

Setién verabschiedet sich mit einer Niederlage – Bei seiner letzten Heimpartie mit dem UD Las Palmas hat Quique Setién eine herbe Niederlage gegen den FC Barcelona hinnehmen müssen. Schon vor der ausverkauften Partie waren die Katalanen die klaren Favoriten, allerdings sah es in den ersten Minuten anders aus als erwartet. Nach einem Foul von Digne am Gran Canario Jesé beließ es Schiedsrichter José Luis González aber bei einer Gelben Karte – Regelkonform wäre eine Rote Karte gewesen, weil Jesé alleine vor Torwart Ter Stegen gewesen wäre. Am Ende stand es 1:4. In der Tabelle ändert sich für den Hauptstadtclub aus Gran Canaria nicht, weil auch die Verfolger Punkte gelassen haben. Platz 14 und einen Punkt vor Betis Sevilla. Am letzten Spieltag in der ersten spanischen Fußballliga trifft der UD Las Palmas auswärts auf Deportivo La Coruna.

 

Sex Video sorgt für Diskussionen – Die Tageszeitung Canarias7 hat mit einem Handyvideo eine Diskussion angestoßen, die aktuell die sozialen Netzwerke bewegt. Auf den Bildern ist ein homosexuelles Paar zu sehen, dass am Strand von Maspalomas sexuell aktiv ist. Die Bilder sind bereits über zwölf Monate alt. Warum der Autor dieses Video in Zusammenhang mit der aktuell veranstalteten Gaypride setzt wird auch nach mehrmaligem Lesen des Artikels nicht klar. Trotzdem fordert Canarias7 auf seiner Website die Leser auf über die Zukunft der Gaypride abzustimmen. Der Meinungsmachende Artikel ohne Substanz hat seine Wirkung allerdings nicht verfehlt. Obwohl keinerlei Zusammenhang zwischen dem 12 Monate alten Video und der aktuell veranstaltenden Gaypride besteht, ist ein Großteil der Leser gegen die Veranstaltung im kommenden Jahr.

 

El Confital weiterhin geschlossen – Es ist die dritte Woche in der der beliebte Surf und Campingstrand bei La Isleta im Norden von Las Palmas auf Gran Canaria geschlossen bleibt. Die hohen Werte von Fäkalien im Wasser sind weiterhin die Ursache. Obwohl Mitarbeiter der Stadtverwaltung seit 14 Tagen im Einsatz sind, ist die Quelle für die Verschmutzung noch nicht gefunden. Jetzt soll die Suche nach der Ursache ausgeweitet werden und nicht nur rund um El Confital nach Fäkalien im Wasser gesucht werden. An allen Stränden in der Nähe sollen Wasserproben entnommen und ausgewertet werden um auszuschließen, das die Fäkalien durch die Strömung des Atlantiks nach El Confital getrieben worden sind.

 

Natürliche Schwimmbecken in Arrecife – Zwischen der Avenida Maritima und dem Castillo de San Gabriel will das Rathaus von Arrecife ein Meeresschwimmbecken errichten. Die Badezone soll sich zwischen den beiden Brücken befinden, die von der Avenida aus zur Burg führen. Geplant ist am Uferbereich vor der Tasca La Raspa Zugänge zu errichten und die ersten Meter mit Sand aufzuschütten. Das Projekt wird technisch überprüft und soll 350.000 Euro kosten.

 

Vorverkauf Festival Jameos del Agua – Die ersten 200 Karten für das Musicfestival im Jameos del Agua am 21. Juli sind ab sofort im Kartenvorverkauf. 26 Euro kostet die erste Tranche pro Ticket. Danach sind 36 Euro fällig. Bobby and Steve, Gabriele Poso, Kiko Navarro, José Riverol und Yeray Tremps sind die DJs für die elektronische Musikveranstaltung. Insgesamt werden für das Festival 450 Karten verkauft. Außerdem steht für die Veranstaltung, die am 22. Juli um 4.00 Uhr morgens zu Ende geht, ein Bus-Shuttle zwischen Jameos del Agua und Arrecife zur Verfügung. Das Musicfestival Jameos del Agua lädt außerdem am 18. August und am 8. September zu weiteren Veranstaltungen. Für diese beiden Festivalnächte ist der Kartenvorverkauf noch nicht eröffnet.

 

Artikel 36 oder Polizeibeamte ohne Freiheiten – Keine Tätowierungen, kein Bart länger als zwei Zentimeter, keine gefärbten Haare. Das sind nur einige wenige Auszüge aus dem Paragrafen 36 für die Beamten der Policia Local. Auch übermäßiger Alkoholkonsum außerhalb des Dienstes ist nur dreimal im Jahr erlaubt, außerdem der Aufenthalt in Bars und Caffeterias während der Dienstzeit untersagt und die Uniform ist auch außerhalb der Dienstzeit bei Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Jubiläen zu tragen. Was sich liest wie eine militärische Dienstanweisung aus dem 18. Jahrhundert, ist der Artikel 36 der Policia Local auf den Kanarischen Inseln. Es gibt bereits ausreichend Karikaturen in den Tageszeitungen dazu. Aber auch die Gewerkschaften laufen Sturm: sie haben angekündigt bis vor den europäischen Gerichtshof zu ziehen um gegen den Artikel vorzugehen. Sie sehen eine extreme Militarisierung in der Arbeitsbeschreibung.

 

 


Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© 2017 by Mix Radio Gran Canaria.