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Lokalnachrichten, Mix Radio,  20. 04. 2017

Zwei tote Delfine – In der Gemeinde Tuineje auf Fuerteventura hat die Küstenwache zwei tote Delphinus Delphis geborgen. Eines der beiden toten Säugetiere ist bei Playa BajoNegro im Wasser treibend entdeckt worden. Ein weiteres Exemplar ist bei Morro de la Lapa geborgen worden. Beide Kadaver sind in die Biologische Station in La Oliva gebracht worden. Dort soll die Todesursache untersucht werden. Bei den toten Meeressäugern handelt es sich um den Delphinus Delphis, den gemeinen Deflin. Es ist die Delfinart die rund um den Archipel am häufigsten vorkommt.

 

Hunde gerettet – Beamte der Tierschutzbehörde haben gestern fünf PodencosCanarios auf einer Finca in Tías auf Lanzarote gerettet. Ein sechster Jagdhund war gesundheitlich in einem so schlechten Zustand, das er bereits gestern verendet ist. Die Tierärzte haben gestern vergeblich versucht den Windhund zu retten. Einem Bericht der Tierschutzbehörde SEPRONA zufolge ist in dem Käfig auch ein zum Teil bereits verwester Podenco gefunden worden. Die noch lebenden Tiere sind dem Bericht zufolge über Wochen nicht mit ausreichend Futter versorgt worden und waren völlig abgemagert. Gegen den Besitzer der Finca und Halter der Tiere wird polizeilich ermittelt.

Gourmet Messe – 600 Köche treffen sich in den kommenden drei Tagen zur „GRAN CANARIA ME GUSTA“. Organisiert durch die Messeagentur Infecar in der Institución Ferial de Canarias in Las Palmas auf Gran Canaria. Auf der Messe wird den Besuchern die kanarische Küche präsentiert. In Zusammenarbeit mit den lokalen Produzenten wird der Weg kanarischer Produkte von der Ernte bis auf den Teller transparent gemacht. Rund 600 kanarische Köche und Restaurants nehmen an der Veranstaltung teil, die morgen beginnt und bis zum 23. April geht. Die Messe kann immer von 11.00 Uhr bis 20.00 Uhr in den kommenden Tagen besucht werden. Der Gastrobereich ist in den kommenden Tagen bis 23.00 Uhr geöffnet.

 

Flüchtlingskinder gerettet – Die SalvamaMekalinan hat gestern den Hafen von Arguineguín auf Gran Canaria erreicht. An Bord des Rettungsschiffes waren 11 minderjährige Flüchtlinge die ohne Begleitung ihrer Eltern in einer Patera vom afrikanischen Kontinent in See gestochen sind mit Ziel Kanarische Inseln. Ein Ausklärungsflugzeug der Küstenwache hatte das Holzboot 200 Seemeilen südlich von Gran Canaria entdeckt. Ein Rettungshelikopter hatte bereits in der Nacht einen minderjährigen Flüchtling an Bord geholt und ins Krankenhaus nach Gran Canaria geflogen. Er schwebte aufgrund seiner Dehydrierung in Lebensgefahr. Insgesamt befanden sich in der Patera 28 Flüchtlinge, elf Kinder, eine Frau und 16 Männer. Ersten Informationen der Polizei zufolge stammen alle Flüchtlinge aus Nordafrika. Seit Anfang April haben bereits drei Flüchtlingsboote die Kanarischen Inseln erreicht. Ein Boot kam am 2. April mit 62 Flüchtlingen auf Gran Canaria an, ein zweites ist drei Tage später mit insgesamt 11 Flüchtlingen an Bord vor der Küste aufgebracht worden.

 

Gefährliche Wanderwege – Die Gemeinde Buenavista del Norte auf Teneriffa schlägt Alarm und fordert Unterstützung von der Inselregierung. Grund sind verschiedene Videos die kürzlich auf dem Videokanal Youtube aufgetaucht sind. Zu sehen sind Wandergruppen die sich auf den Wasserleitungen entlang der Steilwand bewegen. Die Aufnahmen sind spektakulär und bieten außergewöhnliche Panoramen der Küste Teneriffas. Dafür bewegen sich die Wanderer in absoluter Lebensgefahr. Die Wasserkanäle die das Leitungswasser in die Gemeinde bringen sind rund 30 cm bis 50 cm breit, nicht abgesichert und zum Teil in einem baufälligen Zustand. Präventiv will die Gemeinde Buanavista gegen diese Art der Adrenalinsuche vorgehen um Schlimmeres zu verhindern. Vor allem sorgen sich die Gemeindevertreter über die weitreichenden Folgen der veröffentlichten Videos. Diese würden ein Publikum anziehen, dass sich auf den nicht freigegebenen Wanderwegen in Lebensgefahr begibt. Zum Teil fällt die Felswand an diesen Stellen 300 Meter steil ab. Buenavista del Norte fordert die Eingänge zu überwachen und Geldstrafen zu verhängen.

 

Run auf Tellur – Jetzt ist es nicht mehr die Suche nach Erdöl auf dem Meeresgrund, aktuell beanspruchen acht Länder das Halbmetall Tellur. Ungefähr so selten wie Gold und für die Produktion von Fotodioden und Solarzellen verwendet belegt Tellur Platz 52 im Periodensystem. Jetzt hat das britische Institut für Meeresforschung bekannt gegeben, rund 500 Kilometer südwestlich von den Kanarischen Inseln rund drei Tonnen von Tellur auf dem Meeresgrund gefunden zu haben. Deutschland, Russland, China, Südkorea und Indien haben bereits Ansprüche angemeldet das hochwertige Metall vom Meeresgrund zu fördern. Frankreich wird noch in diesem Monat ein Forschungsschiff an die Fundstelle entsenden. Nach dem Seevölkerrecht kann der sogenannte Festlandsockel bis zu 350 Seemeilen von der Küste aus betragen. Entscheidend dafür ist die Wassertiefe. Das Tellurvorkommen liegt genau zwischen den Kanarischen und den Kapverdischen Inseln. Bisher ist nicht klar definiert ob die Ressourcen dem spanischen Staat oder der Inselrepublik Kap Verde gehören und abgebaut werden dürfen. Auch könnte diese Zone vom internationalen Seegerichtshof mit Sitz in Hamburg zum „gemeinsamen Erbe der Menschheit deklariert werden. Dann könnten auch andere Staaten das hochwertige Metall Tellur an dieser Stelle vom Meeresgrund fördern.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  19. 04. 2017

UD Las Palmas – Trainerwechsel auf Gran Canaria – Ein heiß gehandelter Name für die Trainerbank der Gelb Blauen ist Fernando Hierro. Der ehemalige Kapitän von Real Madrid trainiert aktuell den Fußballclaub Oviedo. Sein Wechsel ist abhängig davon ob Oviedo den Sprung in die erste spanische Liga am Ende der Saison schafft. Aktuell spielt Oviedo zweitklassig. Fernando Hierro verfügt über ausreichend internationale Erfahrung. Mit Real Madrid mehrfach Meister und in der Championsleague vertreten, mit der spanischen Nationalmannschaft bei vier Weltmeisterschaften und zwei Europameisterschaften dabei ist Hierro als Spielerpersönlichkeit unumstritten. Als Trainer fehlt dem aus Málaga stammenden 49-jährigen noch Erfahrung in der ersten Spielklasse. Hierro soll den scheidenden Trainer des UD Las Palmas, QuiqueSetien beerben.

 

Aus für 136.000 Hotelbetten –Das Oberste Gericht hat den Bebauungsplan von Playa Santa Ines und El Cangrejo in der Gemeinde Betancuria auf Fuerteventura endgültig gekippt. Die Entscheidung ist nicht mehr anfechtbar. Die beiden Bebauungspläne aus den Jahren 1972 und 1974 haben auf einer Gesamtfläche von rund 10 Millionen Quadratmetern 136.000 Hotelbetten beinhaltet. Die Entscheidung des Gerichts basiert zum einen auf die abgelaufene Frist. Beide Baugenehmigungen hatten ein Laufzeit von 15 Jahren und sind seit 1990 nicht mehr gültig. Eine Fristverlängerung der alten Baugenehmigungen ist nicht möglich, weil sich das Küstengesetz geändert hat. Zudem ist auch damit zu rechnen das modifizierte Anträge abgelehnt werden, weil die beiden Gebiete rund um Playa Santa Ines und El Cangrejo nicht mehr als Baugebiet ausgewiesen sind. 2004 sind im Zuge des neuen Tourismusgesetztes diese Regionen als Rural deklariert worden. In diesen als „ländlich“ deklarierten Zonen dürfen keine Hotels mehr gebaut werden.

 

Sieben Millionen Passagiere auf Lanzarote – Der Flughafen Guacimeta auf Lanzarote steuert den Prognosen des Flughafenbetreibers AENA zufolge auf einen neuen Jahresrekord zu. Mit einem Wachstum von 8,2% bei den Passagierzahlen wird Guacimeta bis Ende des Jahres mehr als sieben Millionen Passagiere abfertigen. Damit steigt der Flughafen von Lanzarote in die Top10 der spanischen Airports auf. Im letzten Jahr sind bereits 6,7 Millionen Passagiere auf Guacimeta aus- oder eingestiegen. Geplant sind in diesem Jahr laut einem Bericht von AENA 56.000 Starts und Landungen.

 

Lanzarote hat eine neue Tennishoffnung – Bereits mit ihren 11 Jahren ist Luna Di Noto über die Autonomiegrenze hinaus die neue Hoffnung im Damentennis. Auf Fuerteventura geboren und aufgewachsen auf Lanzarote hat Luna Di Noto bereits mit acht Jahren ihr erstes internationales Tennisturnier gespielt. Ihr Vater Diego Di Noto, ihr Onkel Damian Di Noto und ihr Großvater sind als Tennistrainer aktiv, mit internationaler Erfahrung. Seitdem Luna Di Noto vier Jahre alt ist, hält sie zwei Stunden pro Tag einen Tennisschläger in den Händen und trainiert. Im Moment besucht die 11-jährige noch die Grundschule in Playa Honda auf Lanzarote, Angebote von Tennisschulen in Barcelona und den USA haben ihre Eltern bisher abgelehnt. Um den Sprung in die Top 100 zu schaffen muss die Majorera mit argentinischen Wurzeln in den kommenden Jahren die Insel verlasen um mit anderen Toptalenten zu trainieren. Aktuell spielt Luna Di Noto in Barcelona ein Auswahlturnier der SUB12 Elite.

 

Glasfaser in Tías und Puerto del Carmen – Noch in diesem Jahr sollen rund 11.00 Haushalte in der Gemeinde auf Lanzarote über schnelles Internet verfügen. Das hat die Tageszeitung Canarias7 in einem aktuellen Artikel bekannt gegeben. Das Telekommunikationsunternehmen Telefonica wird zusammen mit dem Rathaus von Tías einen entsprechenden Plan erarbeiten. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 1,5 Millionen Euro. Zwei Drittel der Gemeinde sollen ans Glasfasernetz der Insel angeschlossen werden. Ab Januar 2018 können die neuen schnellen DSL Anschlüsse dann über Movistar beantragt werden.

 

Vertragsverlängerung Boateng –Der Bad Boy ist beim UD Las Palmas längst zu einer verlässlichen Größe für den Fußballclub von Las Palmas konvertiert. Seitdem der deutsch Nigerianer und Bruder des deutschen Nationalspielers Jerome Boateng zum Hauptstadtclub von Gran Canaria gewechselt ist verleiht er den Gelb Blauen im Mittelfeld Struktur und Stabilität, zudem sorgt die Nummer sieben des UD Las Palmas auch für Torgefahr im gegnerischen Strafraum. Bis mindestens 2020 soll Boateng bei den Gran Canarios bleiben, eine entsprechenden Vertragsverlängerung ist Boateng bereits unterbreitet worden. Sein Beraterteam verweilt in diesen Tagen in der Inselhauptstadt um die letzten Details zu klären. Boateng hat für den UD Las Palmas verschiedene Angebote von anderen europäischen Clubs ausgeschlagen, die in internationalen Wettbewerben vertreten sind.

 

Neue Sportart Milsim–Auf Fuerteventura wächst die Gemeinde für Military  Simulation stetig an. Aus dem Sport Paintball und Airsoft entstanden können sich Interessierte oder auch ganze Gruppen zu nachgestellten Militärmanövern zusammenfinden und bis zu fünf Tage und Nächte in der Natur Gegner bekämpfen. Ausgerüstet mit Druckluftpistolen und Gewehren die ihren Originalen zum Verwechseln ähnlich sehen, sind die Teams zum Teil mehrere Tage und Nächte vollausgerüstet unterwegs und erfüllen taktische Aufgaben. Gespielt wird nach dem die Guardia Civil informiert worden ist, um keinen falschen Alarm auszulösen, mit bis zu 100 Teilnehmern in unberührter Natur. Mehr Infos zu Milsim auf Fuerteventura gibt es auf Facebook.

 

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  18. 04. 2017

Neue Zollbestimmung gefordert – Die PSOE fordert im kanarischen Parlament von der Coalicion Canarias ihr Wahlversprechen einzulösen und für Onlinekäufe unter 150 Euro die Zollbestimmungen aufzulösen. Das so genannte DUA, DocumentoUnicoAduana, sorgt weiterhin für eine Benachteilung kanarischer Einwohner wenn Produkte außerhalb der kanarischen Autonomie Grenze bestellt werden. In der Regel sorgt das bisher noch notwendige DUA für eine zusätzliche Gebühr zwischen 20 und 30 Euro. Andererseits sorgt die Zollbestimmung bei vielen Onlinehändlern dafür das überhaupt nicht auf die Kanarischen Inseln geliefert wird. Die Regierung hatte bereits vor 12 Monaten angekündigt die Zollbestimmungen für Waren unter einem Wert von 150 Euro zu lockern.

 

Anima Kichent sucht Mitarbeiter – Die 3D Animationsfilm Agentur sucht für seine Dependance auf Gran Canaria Programmierer und Designer. Zusammen mit dem Cabildo in Las Palmas wird Anima Kitchent einen Fortbildungskurs anbieten. Aus den rund 40 Teilnehmern sollen die besten Kursteilnehmer die Möglichkeiten erhalten bei Anima Kitchent mitzuwirken. Die 3D Animationsfilmagentur gehört zu den größten Kindertrickfilmproduzenten weltweit. In der Dependance in Las Palmas auf Gran Canaria sind aktuell rund 25 Mitarbeiter beschäftigt. Mit Serien wie Piny, CleoTelerin, JellyJamm und Bagsted findet Anima Kitchent seit Jahren den Weg in die Kinderherzen. Die Zechentrickhelden sind in der Regel 3D animiert. Der Fortbildungskurs dauert sechs Monate und wird vom Cabildo und von Anima Kitchent pro Teilnehmer mit 5.000 Euro subventioniert, so dass jeder Absolvent innerhalb der sechs Monate lediglich einen Beitrag von 500 Euro leisten muss. Für die 10 besten Absolventen ist der Kurs gratis. Mehr Infos dazu im Internet auf der Website http://www.spegc.org/event/animacion-3d-de-personajes/

 

Nachhaltiger Tourismus – Wikinger Reisen stellt jedes Jahr nachhaltige Reiseziele für umweltbewusste Urlauber vor. In diesem Jahr landet El Hierro unter den Top 5. Das Unesco-Biosphärenreservat versorgt sich seit Jahren komplett mit regenerative Energie. Dafür sorgen Windkraftwerke und ein Wasserkraftwerk, das aus einem riesigen Vulkankrater gespeist wird. Bei überschüssiger Windenergie wird Meerwasser in den Vulkankrater gepumpt. Fehlt Windkraft, sorgt das Wasser aus dem Vulkankrater mit Wasserturbinen für einen Ausgleich. Wikinger Reisen bietet für El Hierro Wander- und Treckingurlaub auf traditionellen Wanderwegen an. Mehr Infos dazu im Internet auf https://www.wikinger-reisen.de/ . Unter den Top 5 für nachhaltige Urlaubsziele finden sich bei Wikinger Reisen auch Costa Rica, Kroatien, das Allgäu und Fischland-Darßt-Zingst wieder. Neben El Hierro sind diese vier Reiseziele die fünf nachhaltigsten Reiseziele in diesem Jahr für umweltbewusste Urlauber.

 

Bestes TUI Hotel – Der Reiseveranstalter TUI hat die 100 besten Hotels weltweit ausgezeichnet. Auf Platz 1 findet sich das Seaside Grand Hotel Residencia wieder. Seit 1994 wertet TUI jedes Jahr tausende von Kundenfragebögen aus und bewertet die Hotels dementsprechend. Unter den 100 besten Hotels befinden sich laut TUI alleine 35 in Spanien, 15 auf den Kanaren und 15 auf den Balearen. Weitere Auszeichnungen haben das Hotel Botanico& The Oriental Spa Garden, das Hotel Mogán Playa, das Hotel Dream Gran Tacande und das Seaside Gran Hotel Meloneras erhalten. Eine ausführliche Liste aller ausgezeichneten Hotels haben wir auch auf unserer Website veröffentlicht. http://www.atlantisfm.de/images/PDF/TUIHolly2017.pdf

 

Neuer Markt auf Lanzarote – Jeden ersten Sonntag im Monat wird ab sofort ein Markt in San Bartolome organisiert. Bereits jetzt gibt es für den ersten Markt am 7. Mai auf der Plaza Léon y Castillo in San Bartolomo 25 Anmeldungen für die Stände. Darunter Handwerkskunst, Obst und Gemüse Händler, Gastronomieangebote und Textilhändler. Noch bis zum 21. April können sich Händler im Rathaus in San Bartolomo für einen Stand anmelden. Auf dem Markt dürfen aber nur landwirtschaftliche Produkte, Brot und Backwaren, Weine und Liköre, Fleisch und Fisch und Handwerkskunst angeboten werden.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  17. 04. 2017

Unternehmenswachstum – Aktuell gibt es auf den Kanarischen Inseln wieder soviele Unternehmen wie vor der Wirtschaftskrise 2008. 3.910 Firmen sind 2016 angemeldet worden, 2008 zum Beginn der spanischen Wirtschaftskrise wurden 3.922 Unternehmen gegründet. Eine Dunkelziffer gibt es allerdings bei der Zahlenaufstellung von Asexor. Es werden nur die Neugründungen protokolliert, die Schließungen tauchen in der Statistik nicht auf. Spanienweit sind im  letzten Jahr 102.000 Unternehmen gegründet worden. Auch dieses Ergebnis entspricht dem Ergebnis aus 2008. Vor allem im Bereich Software, Internet, Solar und Photovoltaik und Automatisierungstechnik sind Firmen neu gegründet worden.

 

Stromkrise in Spanien – In den vergangenen Tagen haben verschiedene Tageszeitungen, Radio und TV-Stationen über den erhöhten Strompreis berichtet. Dieser lag zum Teil über 100 Euro pro Kilowattstunde. Die Regierung um Ministerpräsident Manuel Rajoy hat die drastische Preiserhöhung mit der Kältewelle erklärt und mit der fehlenden atomar produzierten Energielieferung aus Frankreich. Der Inselpräsident von Gran Canaria hat sich in einem Artikel öffentlich zu der drastischen Preiserhöhung beim Strom geäußert. Heute hat die Tageszeitung Canarias7 diesen Beitrag veröffentlicht. Darin kritisiert Antonio Morales Méndez die Energiepolitik der Zentralregierung in Madrid, die in den letzten Jahren Photovoltaik- und Solaranlagen mit hohen Strafsteuern belegt, Investoren verprellt und einen Ausbau der regenerativen Energieanlagen unmöglich gemacht hat. Damit ist Spanien weiterhin so stark von Erdöl- und Erdgaspreisen abhängig, das sich Veränderungen auf dem internationalen Markt sofort in den Strompreisen niederschlagen. Während die CO2 Emission in der Europäischen Union in den letzten 12 Jahren um rund 25% zurückgegangen ist, hat Spanien seinen Kohlendioxidausstoß sogar noch verstärkt. Laut Morales Méndezkönnte die kanarische Autonomie mehr als 75% ihres Energiebedarf mit regenerativen Energiequellen produzieren, wenn sich die Zentralregierung mit ihrer Politik an regenerativen Finanzierungs- und Steuermodellen Modellen wie Deutschland, Frankreich oder Holland orientieren würde. Aktuell liegt der Strompreis in Spanien im EU Vergleich an 4. Stelle.

 

Lanzarote in Irland Top – Die irische Reiseindustrie hat Lanzarote als Top Ziel deklariert. Das ist heute der auf der Internetseite http://irishtravelindustryawards.com/

nachzulesen. Als „Best Winter Sun Destination“ ist Lanzarote ausgezeichnet worden. Barcelona hat als beste europäische Reisestadt eine Auszeichnung erhalten. Der Irish Travel Award wird immer im Januar vergeben. An ihm nehmen jedes Jahr mehrere hundert irische Reiseagenturen teil. In den Kategorien Fluggesellschaft, Reiseunternehmen, Mietwagen, Reisziel gibt es Auszeichnungen.

 

Drohnen gegen illegalen Fischfang – Die kanarische Regierung setzt zur Kontrolle in Zukunft auf ferngesteuerte Drohnen mit Kameras. Mit Hilfe der Fluggeräte können schwer zugängliche Bereiche, die von illegalen Fischern benutzt werden, effektiver und schneller kontrolliert werden. Die Drohnen können per GPS gesteuert werden und Küstenabschnitte filmen. Bis Ende Februar sollen auf Gran Canaria und Teneriffa bereits vier Drohnen im Einsatz sein um den illegalen Fischfang zu kontrollieren. Nach einer ersten Erprobungsphase sollen dann mehr Drohnen zum Einsatz kommen. Bisher ist eine lückenlose Kontrolle an rund 2.000 Kilometer Küste über die die kanarische Autonomie verfügt nicht möglich.

 

Steigende Obst und Gemüsepreise – Verschiedene Verbände warnen vor steigenden Preisen bei Oliven, Mandeln, Weintrauben, Sommerfrüchten und Zitrusfrüchten hin. Grund dafür sind die gestiegenen Strompreise. Die Verbände rechnen mit steigenden Produktionspreisen von bis zu 20%. Auch bei Fleisch und Milchprodukten muss mit Preissteigerungen gerechnet werden. Bereits Anfang des Jahres hatte die spanische Regierung die Strompreise den aktuellen Energiepreisen angeglichen und um 30% erhöht. Die Landwirtschaftsverbände fordern, so wie sie bis 2008 bestanden haben, spezielle günstigere Energiepreise für den Landwirtschaftssektor.

 

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  12. 04. 2017

Zwei regenerative Energieparks – In den kommenden Tagen sollen die Arbeiten bei La Tablada und La Moralito auf Fuerteventura beginnen. Die beiden privaten Investitionen für die beiden Windparks in der Gemeinde Tuineje belaufen sich auf insgesamt 16 Millionen Euro. Mit sieben Windrädern soll nach Fertigstellung 15,6 MegaWatt Strom produziert werden. Geplant sind die beiden Windparks bereits seit 2007. Beide Projekte sind leicht modifiziert worden und beinhalten jetzt pro Windpark jeweils zwei Windräder weniger. Wegen der modernisierten Technologie sind jetzt für die gleiche produzierte Energie weniger Windräder notwendig.

 

Bodega Sratvs wieder geöffnet – Drei Jahre nach der Schließung hat die spanische Justiz den Weg frei gemacht für die Winzer der modernsten Bodega Europas. Die Entscheidung wird auf Lanzarote und speziell in der Gemeinde Yaiza begrüßt. 50 direkte Arbeitsplätze in der Bodega, zusätzlich rund 500 indirekte Arbeitsplätze und ein weiterer Tourismusmagnet der auch für Taxifahrer der Gemeinde von Relevanz ist, sind nur drei Argumente die für die Bodega Stravs sprechen. Außerdem wird der Traubenanbau im Weinanbaugebiet von der Wiedereröffnung profitieren. 600.000 Flaschen Wein hat die Bodega Stravs in den Jahren bis zur Schließung jährlich produziert. Aber die Entscheidung wirft auch ein trübes Licht auf die spanische Justiz. Die Bodega Stravs ist auf Basis eines Renovierungsprojektes einer Vorratshalle entstanden. Zu keiner Zeit wurde dem Bauamt oder dem Umweltamt eine Bodega deklariert. Der Weinkeller tauchte in dem Projekt überhaupt nicht auf, für das Betreiben einer Bodega fehlte die Filteranlage. Technisch ist das Bauprojekt nie überprüft worden. Die Richter sind jetzt, nach drei Jahren, zu der Entscheidung gekommen, dass die Motive für eine Schließung nicht ausreichen.

 

Jüngster Schriftsteller kommt aus Fuerteventura – Germán Quesada hat seine Novelle „El asesinomarcado“ veröffentlichen. Mit 15 Jahren ist er der aktuell jüngste Schriftsteller der Kanarischen Inseln. Er besucht die vierte Klasse des ESO in Puerto del Rosario auf Fuerteventura. Das 500 Seiten starke Buch ist innerhalb von 18 Monaten entstanden und soll auch als EBook verkauft werden. Quesada äußert sich im Interview mit der Tageszeitung Canarias7 über den Inhalt der Novelle und seinen 16 Jahre alten Protagonisten. El Asesinomaracado ist der erste Band einer geplanten Trilogie.

 

Verrücktes Wetterjahr – Die spanische Wetteragentur AEMET zieht eine Bilanz zu 2016. Es war das atypischste Jahr aus meteorologischer Sicht seit 30 Jahren auf dem Archipel. Äußerst Variantenreich und vor allem das trockenste. Mehrere Hitzewellen und nur zwei Kältewellen im März und im November. Nur im Mai gab es intensive Regenfälle ansonsten nur im Oktober ein intensives Gewitter mit hoher Frequenz von Blitzen. Außerdem 50 cm Neuschnee auf dem Roque de los Muchachos auf La Palma und aufdem höchsten Berg Spaniens, dem Teide auf Teneriffa. Zudem hat AEMET das wärmste Jahr auf den Kanarischen Inseln gemessen. Der heißeste Tag war der 10. August mit 44 Grad gemessen in La Aldea auf Gran Canaria.

 

Poema del Mar – Das neue Aquarium in Las Palmas auf Gran Canaria nimmt Formen an. Gestern sind die Plexiglasscheiben auf die Baustelle geliefert worden. Aus den mehrere Tonnen schweren Teilen soll in wenigen Tagen eine kurvenförmige Fensterfront von 30 Metern Länge und sieben Metern Höhe entstehen. Gesamtgewicht 140 Tonnen. Von den Machern des Loro Parque ins Leben gerufen soll das Poema del Mar in Las Palmas vor allem endemische Fauna und Flora des Atlantiks rund um den Archipel beherbergen und zum Bestandserhalt von bedrohten Fischarten beitragen. Auf einer Fläche von 12.500 m² werden nach der Eröffnung 350 verschiedene Tierarten zu sehen sein. Neben dem Hauptgebäude mit den Aquarien, wird es einen Freiluftgarten und einen Indoor-Regenwald geben. 

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  11. 04. 2017

Jet Ski ans Ufer gespült – Strandgut ist an vielen Stränden auf den Kanarischen Inseln mittlerweile normal. Trotz intensiver Umweltkampagnen wird immer wieder Müll ans Ufer gespült. Unter dem Strandgut sind Schuhe, Flaschen, Plastiktüten, Kinderspielsachen und vieles mehr zu finden. Gestern hat eine Anwohnerin bei Telde auf Gran Canaria wohl die größte Entdeckung ihres Lebens am Strand gemacht. Ein Jetski! Direkt neben dem Schild mit der Aufschrift bitte keinen Müll am Strand wegzuwerfen, hat der Atlantik einen herrenlosen Jetski angespült. Völlig in Takt und unversehrt.

 

Der Küstenbereich um Maipez in der Gemeinde Telde auf Gran Canaria, direkt neben dem Industriegebiet, gehört zu den schwarzen Punkten auf Gran Canaria. Einerseits sorgt die Strömung des Atlantiks dafür, das immer wieder Müll an die Küste gespült wird, andererseits wird an der Stelle auch immer wieder arglos von Anwohner weggeworfen. Die Gemeinde versucht zwar, regelmäßig den Müll zu entsorgen, wird der Lage aber seit Jahren nicht Herr.

 

Konsularsprechtag – Deutsche Residenten auf Fuerteventura haben am 24. April die Möglichkeit ihre Anliegen in Puerto del Rosario zu erledigen. Für Passangelegenheiten, Geburtsbeurkundungen, Namenserklärungen, Beglaubigungen von Unterschriften und Kopien ist im Vorfeld ein Termin zu vereinbaren. Das deutsche Honorarkonsulat kann telefonisch immer montags und donnerstags in der Zeit von 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr telefonisch für eine Terminvereinbarung erreicht werden. Über die Telefonnummer 928 519 231. Der Konsularsprechtag findet am 24. April auf Fuerteventura in Puerto del Rosario in der Consejería de Deportes statt, in der Calle Dr. Fleming in der Zeit von 10:30 Uhr bis 13:30 Uhr.

 

Ausschreibung für Windkraftpark fehlgeschlagen – Auf die von der Inselregierung Ausschreibung für vier Windräder im Bereich von Zonzamas, in der Gemeinde Teguise auf Lanzarote hat sich kein Unternehmen gemeldet. Grund ist die ausgeschriebene Summe. Für 13 Millionen Euro hat sich kein Unternehmen in der Lage gesehen, den Auftrag gewinnbringend oder zumindest kostendeckend auszuführen. Jetzt soll der Auftrag neu ausgeschrieben werden. Pressemeldungen zufolge kosten die geplanten 120 Meter hohen Windkraftwerke pro Stück mindestens 3 Millionen Euro. Dazu kommen Lieferung und Aufbau. Geplant war ursprünglich die Windräder bereits im kommenden Jahr in Betrieb zu nehmen. Mit der Verzögerung soll der neue Windkraftpark 2019 in Betrieb gehen.

 

Video ausgezeichnet – Aktuell kursiert ein rund vier minütiges Video durch die sozialen Netzwerke. Aufgenommen im Zeitraffer. 42.000 Fotos aufgenommen auf Teneriffa und zusammengefasst in 240 Sekunden. Zu sehen sind beeindruckende Aufnahmen von der Küste, des Atlantiks und des Nachthimmels von Teneriffa. Innerhalb von 14 Tagen und Nächten, mit Hilfe von fünf Kameras und zwei Schlafsäcken hat das österreichische Filmteam bestehend aus Peter Jablonski und Thomas Pöcksteiner ein Video erstellt, dass vom Videoportal Vimeo jetzt mit einem Vimeo Staff Pick ausgezeichnet worden ist. Das Video ist bereits seit einigen Wochen Online. Erst vor wenigen Tagen sind die Jungs von FilmSpektakel mit 70.000 Bildern aus Neuseeland zurückgekehrt. Auch mit diesen Bildern soll ein Zeitraffervideo vom höchsten Berg, dem Mount Cook, in Neuseeland entstehen. Einen Link zum Video haben wir auf unserer Website veröffentlicht.

https://www.youtube.com/watch?v=8xpG5QgoayM

 

Jameos Music Festival – Die Veranstalter haben vier Party Termine für den Sommer bekannt gegeben. Am 21. Juli, am 4. und 18. August und am 8. September soll Lanzarote im Jameos del Agua wieder zur besten Tanzfläche für elektronische Musik werden. Bisher ist nur bekannt, das die beiden DJs Floro, bekannt aus dem Radioprogramm von Radio3 und Kike Navarro aus Ibiza auf einer der vier Veranstaltungen auflegen werden. Ab dem 17. April soll der Kartenvorverkauf starten. Spätestens dann wollen die Veranstalter auf ihrer Website alle Künstler bekannt gegeben haben. Mehr Infos zum Jameos Music Festival auch auf Facebook im Bereich Jameos Festival.

https://www.facebook.com/pg/JameosFestival/about/?ref=page_internal

 

Dringend Blutspenden benötigt – Auf Teneriffa und Gran Canaria sind in der Osterwoche wieder die mobilen Blutspendemobile unterwegs. Für die geplanten Operationen an den beiden Krankenhäusern in Las Palmas und in Santa Cruz werden dringend Blutspenden benötigt. Entsprechende Zeiten zu denen die Blutspendemobile in den Gemeinden verweilen können auf unser Internetseite entnommen werden. Wir haben einen entsprechenden Link veröffentlicht. In den vergangenen Wochen hat das Gesundheitsamt immer wieder die Bürger der Kanarischen Inseln aufgerufen Blut zu spenden. Die Blutbanken sind auf dem Archipel auf ein Minimum reduziert. Verschiedenfach mussten geplante Operationen aufgrund der Blutarmut bei den Blutbanken verschoben werden.

http://www3.gobiernodecanarias.org/sanidad/ichh/colectasi.asp 

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  10. 04. 2017

Touristen gerettet – Zweimal waren die Rettungskräfte gestern auf Gran Canaria im Einsatz. Gegen 14 Uhr ist gestern Mittag eine 26 Jahre alte Frau auf dem Wanderweg bei Tejeda am Mirador de Nublo abgerutscht und hatte sich am Bein verletzt. Kurz vor 18 Uhr ist ein 45-jähriger bei Barranco de los Cernícalos bei Telde abgestürzt. Auch er konnte wegen einer Verletzung am Bein den Weg aus eigener Kraft nicht mehr fortsetzen. Beide Urlauber wurden per Krankenwagen ins Doktor Negrín Krankenhaus nach Las Palmas gebracht und werden dort behandelt.

 

Leiche geborgen – Der seit Samstag auf Teneriffa vermisste 21-jährige ist ertrunken. Gestern konnte seine Leiche zwischen dem Playa Las Gaviotas und dem Playa Las Teresitas aus dem Meer geborgen werden. Am Samstag waren das 21 Jahre alte Opfer und sein 28 Jahre alter Freund an der Felsküste zwischen den beiden Stränden ins Meer gefallen. Ein Mitarbeiter des Roten Kreuzes konnte mit Hilfe eines Jet Skis den 28 Jahre alten Mann retten. Ein Rettungshubschrauber und ein Boot der Küstenwache haben vergeblich versucht den 21 Jahre alten Mann lebend aus dem Wasser zu bergen. Hoher Wellengang und starke Strömungsverhältnisse an der Stelle die als El Sifón oder Punta de Òrganos bekannt ist, hatten eine Rettung unmöglich gemacht.

 

Zu Hause eine Macht – Mit 4:1 hat der UD Las Palmas im eigenen Stadion Betis Sevilla geschlagen. Dabei präsentierte sich die Mannschaft von Trainer Setién mit der gewohnten Heimstärke. Ganz anders als in den beiden Auswärtsspielen an den vergangenen beiden Spieltagen waren die Gran Canarios von der ersten Minute an präsent. Für den UD Las Palmas trafen gestern Gómez, Boateng, Viera und Jesé. Mit dem Sieg und den drei Punkten hat der UD Las Palmas den Klassenerhalt in der ersten spanischen Liga bereits rein mathematisch geschafft. Sieben Spieltage vor Ende der Saison verfügen die Gelb Blauen über 38 Punkte.

 

Fehlende Transparenz –Jedes Jahr untersucht die Federación Canaria de Municipios, kurz FECAM, die Tätigkeiten der einzelnen kanarischen Gemeinden auf ihre Transparenz hin. In diesem Jahr deklariert die FECAM 12 der 88 Gemeinden auf den Kanarischen Inseln als völlig untransparent. Granadilla de Abona, La Oliva, Pajara, Santa Brígida, El Paso, Garafía, Puntagorda, Puntallana, Los Silos, Tazacorte, Tijarafe und La Victoria haben auf den Fragebogen der FECAM überhaupt nicht geantwortet. Alle sieben Inselregierungen und die Regionalregierung haben den Fragebogen ausgefüllt zurückgeschickt. Die Situation wirft nicht nur Fragen auf, sondern hat auch Konsequenzen: Nach dem geltenden Transparenzgesetz sind die Gemeinden dazu verpflichtet den Fragebogen der unabhängigen Kommission FECAM auszufüllen. Außerdem hat die FECAM die Frist in diesem Jahr dreimal verlängert und die säumigen Gemeinden jeweils informiert. Der Zeitaufwand, um den Transparenzfragebogen ordnungsgemäß auszufüllen, beträgt nach Angaben der FECAM 15 Minuten. Immerhin haben in diesem Jahr deutlich mehr kanarische Gemeinden an der Befragung teilgenommen. Im Jahr zuvor hielten es zwei Drittel der Gemeinden auf dem Archipel für nicht nötig den Fragebogen auszufüllen. Seit zwei Jahren werden spanienweit die Gemeinden und Regierungen auf ihre Transparenz hin untersucht.

 

Lebensmittel nicht an Bedürftige verteilt – Mitarbeiter der Gemeinde von Arona auf Teneriffa haben mehrere Tonnen Lebensmittel in den Umkleidekabinen einer Sportanlage entdeckt. Die Lebensmittel wurden bereits 2010, während der spanischen Wirtschaftskrise von der Europäischen Union nach Teneriffa geliefert. Die Sportanlage stand über Jahre leer, als die Gemeindemitarbeiter jetzt die Umkleidekabinen für die Nutzung geöffnet haben, wurden sie überrascht. Mehl, Reis und Nudeln, original verpackt auf Palletten, das Haltbarkeitsdatum seit sechs Jahren abgelaufen. Bisher ist noch nicht klar, wer für den Fall verantwortlich ist. Die Gemeinde will spätestens Ende der Woche einen Untersuchungsbericht vorlegen. Fest steht, das die Lebensmittel 2010 nach Teneriffa geliefert worden sind, um Bedürftige während der intensiven Wirtschaftskrise zu helfen. Dort sind diese Grundnahrungsmittel aber nie angekommen, sondern in einer Umkleidekabine auf einer Sportanlage verdorben.

 

Museum zum Völkermord – Ein Mitglied der PartidoNacionalistaCanario fordert im kanarischen Parlament ein eigenes Museum zum Genozid der Guanchen, der Ureinwohner des kanarischen Archipels. Damit eröffnet Juan Manuel García Ramos eine delikate Debatte. Vor rund 500 Jahren sind die Kanarischen Inseln gewaltsam von den Spaniern erobert und missioniert worden. In den Geschichtsbüchern erscheint die „Konquista“ allerdings bis heute nur als Randnotiz. Den Guanchen fehlt dafür der Ruhm und die Bekanntheit der Inkas, Mayas und Azteken. In Mittel- und Südamerika ist der spanische Eroberungskrieg ausreichend untersucht. Moderne Untersuchungsmethoden zeigen aber das weiterhin rund 40% der kanarischen Bevölkerung Vorfahren unter den Guanchen haben.

Die Ergebnisse werden von den Bevölkerungsmerkmalen untermauert: unverhältnismäßig viele Canarios sind groß, blond und hellhäutig. Merkmale, die auch andere Berberstämme in ihren Rückzugsgegenden aufweisen. Mit der Einrichtung eines Museums soll der Grundstein für eine lückenlose Aufklärung in der Geschichte der Kanarischen Inseln und seinen Ureinwohnern gelegt werden. Mit der Einrichtung sollen sich Historiker dann intensiv mit der Geschichte des Genozids der Guanchen und der Eroberung der Kanarischen Inseln beschäftigen.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  07. 04. 2017

Quallenalarm – Die Inselregierung hat für alle sieben Gemeinden auf Lanzarote, sowie für die Insel La Graciosa eine Warnung wegen giftigen Quallen an den Küsten ausgesprochen. Es wird empfohlen nur an den bewachten Stränden ins Wasser zu gehen und auf die Weisungen der Rettungsschwimmer zu achten. Bisher gab es noch keinen Kontakt von Badegästen mit den Nesseltieren. Bei Berührung mit der Haut können Quallen einen brennenden Schmerz verursachen, der zu Blasenbildung oder Schwellungen führen kann. Auch wird nicht empfohlen gestrandete Quallen zu berühren, sie können noch über Tage hinweg Gift aussondern. Im Falle eines Kontakts ist es ratsam einen Arzt aufzusuchen.

 

Finanzplan Metro Guagua – Das Busprojekt für Las Palmas auf Gran Canaria hat gestern einen Finanzplan erhalten. Die Zentralregierung wird ein Drittel der Kosten übernehmen, weitere 33% kommen von der Regionalregierung. Der Rest der Finanzierung kommt von der Inselregierung und der Stadtverwaltung. Insgesamt ist das Projekt der MegaBusse mit 120 Millionen Euro veranschlagt. Der Plan sieht eine ständige Busverbindung zwischen dem Stadtteil La Isleta in Las Palmas am Centro Comercial Las Arenas bis zur Universität San Cristobal vor. Aktuell verkehren auf dieser Strecke vier Buslinien, 33% des gesamten Passagieraufkommens der Insel entfallen auf diese 10 Kilometer Asphalt. Die MetroGuagas sind in der Lage zwischen 4.500 und 5.000 Passagiere pro Stunde zu transportieren. Für das Projekt werden eigene Fahrspuren auf der Strecke gebaut, die nur von den 24 Meter langen Bussen benutzt werden dürfen. Sie erhalten auf der gesamten Strecke Priorität im Straßenverkehr und erreichen eine Durchschnittgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometern. Geplant ist die Passagiere innerhalb von 30 Minuten von einem Streckenende zum anderen zu bringen. Im Moment wird dafür noch eine Zeit von 90 Minuten durchschnittlich benötigt.

 

Neun Flüchtlinge gerettet – In einem vier Meter langem Holzboot haben es neun mutmaßliche Afrikaner bis kurz vor die Küsten von Gran Canaria geschafft. Die Besatzung eines Rettungsschiffes der Küstenwache hat die neun Flüchtlinge heute Nacht vier Semmeilen südlich von Gran Canaria gerettet. Alle waren in einem guten gesundheitlichen Zustand. Bei der Rettungsaktion sind zwei der Flüchtlinge ins Wasser gesprungen und haben schwimmend das Ufer erreicht. Sie konnten wenig später von Beamten der Guardia Civil in Gewahrsam genommen werden. Pressemeldungen zufolge werden die Flüchtlinge vom Roten Kreuz versorgt, die Polizei versucht die Personalien der neun Männer festzustellen.

 

Polizei erhält Drogentest – In Zukunft verfügen die Beamten auf Lanzarote bei Verkehrskontrollen nicht nur über einen Alkoholmeter, sondern auch über einen mobilen Drogentest. Es ist das erste Gerät auf Lanzarote und das Dritte auf den Kanarischen Inseln. Dementsprechend ist der Drogentester auch gestern in Arrecife auf Lanzarote von Vertretern des Rathauses und der Guardia Civil vor Pressevertretern präsentiert worden. Für die Bedienung des Gerätes absolvieren die 76 Polizeibeamten in der Gemeinde Arrecife eine Fortbildung. In 14 Tagen soll der Drogentester dann regelmäßig zum Einsatz kommen. Während der Osterwoche die ab diesem Wochenende beginnt, haben alle Gemeinden auf allen Inseln intensive Alkoholkontrollen angekündigt.

 

Tuberkulosefall auf Fuerteventura – In der Grundschule Parque Natural de Corralejo auf Fuerteventura gibt es einen Tuberkulose Fall. Einer Pressemeldung von Canarias7 zufolge liegt der Fall allerdings bereits drei Wochen zurück und ist erst jetzt veröffentlicht worden. Demnach ist bei einer Mitarbeiterin der Schulmensa die hochansteckende Infektionskrankheit diagnostiziert worden. Warum die Eltern der Schüler an der Grundschule erst jetzt informiert worden sind, geht aus der Meldung nicht hervor. Laut dem Bericht sind bei allen Schülern die an dem Mensaessen mittags teilnehmen Untersuchungen durchgeführt worden. Bei allen anderen Schülern aber nicht. Einen weiteren Fall von Tuberkulose gibt es bisher in Corralejo nicht.

 

UD Las Palmas scheitert gegen Eibar – Der Auswärtsfluch der Gelb Blauen reißt nicht ab. Gestern gab es ein 3-1 Debakel gegen Eibar. Die Presse stürzt sich heute auf den scheidenden Trainer Setién. Bis zu seiner Bekanntgabe, seinen Vertrag nicht verlängern zu wollen, hoch gehandelt, scheint sich die Negativserie jetzt an seiner Person fest zu machen. Immerhin hat Setién nach der Auswärtspleite gegen Celta Vigo am vergangenen Spielttag, sein Team auf sieben Positionen neu besetzt. Gebracht hat es nichts, auch gestern waren die Gran Canarios gegen den Tabellenachten aus dem Baskenland völlig überfordert und wieder waren die Spieler von Trainer Setién pomadig in die Partie gestartet. Bereits in der 23. Minute stand es 2:0 für Eibar. Der UD Las Palmas belegt nach den beiden Niederlagen in Folge den 13. Tabellenplatz in der ersten spanischen Liga.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  06. 04. 2017

Beim Baden ums Leben gekommen – An der Felsküste bei Charco de Palo auf Lanzarote ist gestern ein Mann bei hohem Wellengang ums Leben gekommen. Bisher ist nur bekannt das es sich bei dem Toten um einen Ausländer handelt. Eine hohe Welle war direkt an der Metaallleiter, die an dieser Stelle ins Meer führt, gebrochen und hat das Opfer auf die Felsen geschlagen. Ein zweiter Mann ist schwer verletzt worden. Er wurde von den Wellen über die Vulkanfelsen getrieben und ist mit schweren Hautverletzungen ins Krankenhaus gebracht worden.

 

Die Küstenwache hat eine Warnmeldung für Lanzarote und La Graciosa ausgegeben. An verschiedenen Stränden weht bereits die rote Flagge wegen Quallen rund um die Küsten dieser beiden Inseln. Bisher ist noch kein Strand direkt betroffen, die Warnung ist präventiv veröffentlicht worden. Die Küstenwache und die Gemeinden beobachten die Entwicklung.

 

Schnäppchen Messe – Rund 10.000 Besucher werden zur 12. Feria de Saldos in Teror auf Gran Canaria erwartet. Von Freitag bis Sonntag bieten wieder mehrere hundert Händler auf rund 3.000 m² Fläche Kleidung, Schuhe, Schmuck, Möbel und Literatur zum Schnäppchenpreis an. Die Messe beginnt morgen um 10.00 Uhr und endet am Sonntag um 16.00 Uhr. Das Ayuntamiento hat den Ticketpreis gesenkt. Zur Messe und wieder zurück kommen Besucher von allen Parkplätzen für 2,00 Euro pro Person. Im letzten Jahr hat die Messe rund 400.000 Euro innerhalb eines Wochenendes umgesetzt. In diesem Jahr werden den Besuchern neben den Schnäppchenständen auch Livemusik und eine Ludoteca für Kinder geboten.

 

Freie Fahr ab 80 – Das Cabildo von Fuerteventura investiert 600.000 Euro in das öffentliche Nahverkehrsnetz und bietet ab dem 1. Mai Personen ab 80 Jahren den Transport auf der Insel gratis an. Studenten und Schüler zahlen 1 Euro pro einfache Fahrt. Der so genannten Bono-Transporte kann ab sofort in allen Ayuntamientos der Insel beantragt werden. Mit der Aktion will das Cabildo den öffentlichen Nahverkehr fördern und für weniger Autos auf den Straßen sorgen. Im letzten Jahr haben an der Maßnahme bereits 12.000 Bürger auf Fuerteventura teilgenommen.

 

Neue Flugverbindung nach Mali – Binter Canarias prüft eine wöchentliche Flugverbindung nach Bamako, der Hauptstadt Malis, zwischen Mauretanien und der Elfenbeinküste. Geflogen werden soll mit Zwischenlandung in Dakar oder in Cabo Verde nach Gando auf Gran Canaria. 12 internationale Routen realisiert die interinsulare Fluggesellschaft wöchentlich neben rund 120 täglichen Flugverbindungen innerhalb des Inselarchipels. 1989 hat Binter Canarias den Flugbetrieb auf den Inseln aufgenommen, damals noch als IBERIA Tochter. Mittlerweile eigenständig und bei einer Gesamtpassagierzahl von 60 Millionen angekommen, versucht Binter weiter zu Expandieren. Neben allen kanarischen Flughäfen bietet Binter auch Flugziele auf dem afrikanischen Kontinent und in Portugal an.

 

Neues Vermietungsgesetz – In den kommenden Wochen wird die Regionalregierung ein neues Gesetz zur Vermietung von Ferienappartements verabschieden. Das hat die Ministerin für Tourismus auf den Kanarischen Inseln, María Teresa Lorenzo, gestern im Parlament angekündigt. Soviel ist bereits bekannt: Ferienvermietungen sind laut dem neuen Gesetz nur noch in den Regionen möglich, die auch als Tourismusgebiet deklariert sind. In allen anderen Bereichen der Inseln darf dem neuen Gesetz zur Folge nur noch an Residenten vermietet werden. Damit reagiert die Regierung auf eine Entwicklung, die vor allem kanarische Bürger vor schier unlösbare Probleme gestellt hat. Wegen Onlineportalen wie AirBnb sind die Mieten so stark angestiegen, dass sie für die arbeitende Bevölkerung kaum mehr zu bezahlen sind. Zudem gibt es kaum mehr Mietobjekte, die nicht für die Ferienvermietung zu Verfügung stehen. Das eigentliche Problem geht die Regionalregierung aber nicht an: Grundsätzlich ist die Gesetzeslage aktuell deutlich auf Mieterseite, schlechte Erfahrungen und enorme Zahlungsausfälle haben Vermieter in den letzten Jahren dazu bewegt sich auf die Ferienvermietung zu konzentrieren und vermieten ihre Objekte nicht mehr dauerhaft.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  05. 04. 2017

El Silbo In Stockholm – Die Pfeifsprache aus La Gomera ist in diesen Tagen Thema am Cervantes Institut in Stockholm in Schweden. Mit der Multimedia Präsentation will das Tourismusamt der zweikleinsten Kanareninsel mehr Schweden auf die für seine Wanderwege bekannten Insel locken. Der Ort für die Präsentation ist gut gewählt. Das Cervantes Institut in Stockholm ist das Zentrum für spanische Kultur und Sprache. Mehrere hundert Schweden absolvieren am Cervantes Institut Sprach- und Übersetzungskurse. Das Institut bietet Hilfe bei Anträgen für die spanische Nationalität an. Die Pfeifsprache El Silbo gehört zum UNESCO Kulturerbe und taucht seit dem 15. Jahrhundert in den Geschichtsbüchern auf. Fast ausgestorben ist das Kommunikationssystem 2008 als Pflichtfach an den Grundschulen von La Gomera wieder eingeführt worden. Eine erste wissenschaftlich fundierte Arbeit ist 1978 von Ramón Trujillo Carreño erstellt worden. Seitdem wird die Pfeifsprache El Silbo vom Cabildo von La Gomera finanziell gefördert.

 

Neues Seniorenheim auf La Graciosa – Im alten Ärztehaus in Caleta de Sebo auf La Graciosa ist das neue Seniorenheim fertig gestellt. Mit Unterstützung der spanisch katholischen Kirche wird das Centro de Mayores betrieben. Vor allem für Residenten der achten Insel, zielgerichtet für Alzheimer Patienten. Das Gebäude bietet auf rund 250m² Fläche fünf Zimmer für pflegebedürftige Senioren. Nonnen der kanarischen Diözese betreiben das jetzt fertiggestellte Altenheim. Die Inselregierung von Lanzarote hat zusammen mit der Regionalregierung rund 150.000 Euro für den Umbau investiert. Die Casa del Médico en Caleta de Sebo ist das ehemalige Centro de Salud. 2011 ist das kanarische Gesundheitsamt mit seinen Ärzten in den Neubau am Ortsrand umgezogen. Seitdem stand das alte Ärztezentrum leer und ist 2015 umgebaut worden.

 

Der sprechende Vulkan – Er heißt Tagoro und lockt Meeresbewohner an, die Forscher seit Jahrzehnten nicht mehr vor El Hierro gesehen haben. Die Rede ist von einem Unterwasservulkan vor La Restinga der am 10. Oktober 2011 ausgebrochen ist und weltweit für Aufsehen gesorgt hat. Selbst die NASA lieferte spektakuläre Satellitenaufnahmen. Innerhalb von nur wenigen Wochen ist der submarine Vulkan 350 Meter bis wenige Meter unterhalb der Wasseroberfläche angewachsen. Jetzt haben die Forscher, die die Aktivität des Vulkans in regelmäßigen Abständen beobachten und filmen, Schnabelwale rund um den Krater beobachtet, die sich trotz des hohen PH-Wertes am Vulkan aufhalten. Die nach ihrer langen Schnauze benannten Zahnwale gelten als besonders scheu und können nur selten beobachtet werden. Die Forscher sind sich sicher, dass die Schnabelwale von den Geräuschen die der Tagoro Vulkan erzeugt angelockt werden. Die bis zu 13 Meter großen Meeressäuger können bis zu zwei Stunden lang unter Wasser bleiben und bis zu 3.000 Meter tief tauchen. Schnabelwale oder Spitzschnautzdelfine sind in kanarischen Gewässern bekannt, ihre Sichtung ist aber äußerst selten.

 

Flugzeugträger soll in Las Palmas verschrottet werden – Das kanarische Unternehmen Logiscrap S.L. wird den spanischen Flugzeugträger Príncipe de Asturias entsorgen. Das meldet heute die Tageszeitung ABC und beruft sich auf Quellen des Verteidigungsministeriums. Der Flugzeugträger liegt seit 2013 in Ferrol im Nordwesten Spaniens still und kostet den spanischen Staat rund 30 Millionen Euro pro Jahr. Mehrere Versuche den Flugzeugträger zu verkaufen sind fehlgeschlagen. Jetzt soll Logiscrap das 200 Meter lange Schiff verschrotten. Das in Las Palmas ansässige Unternehmen ist spezialisiert auf die Verschrottung von Schiffen. Die Príncipe de Asturias soll im Hafen La Luz abgebaut und entsorgt werden. Auf seiner Internetseite birgt Logiscrap mit der Einhaltung aller vorgeschriebenen Umweltstandards. Alle Materialien werden bei der Verschrottung entweder ordnungsgerecht entsorgt oder wenn möglich recykelt. Für die Verschrottung des spanischen Flugzeugträgers benötigt Logiscrap rund 18 Monate.

 

Banküberfall – Die Polizei fahndet nach einem Mann, der gestern unvermummt eine Bankia Filiale im Stadtviertel Bañaderos in der Gemeinde Arrucas überfallen hat. Mit einer Pistole bewaffnet hat der Täter 1.050 Euro erbeutet und ist unerkannt geflohen. Trotz der umgehend eingerichteten Straßensperren hat die Polizei bisher keinerlei Spur von dem Täter. Die Sicherheitskameras haben den Mann zwar aufgezeichnet, er konnte aber bisher nicht identifiziert werden.

 

Julieta Venegas im Teatro Perez Galdós – Die mexikanische Sängerin tritt morgen in Las Palmas auf Gran Canaria auf. Im Zuge des Monopol Music Festivals präsentiert Venegas ihre Show Parte Mia. Bereits heute ist Venegas auf Teneriffa in Santa Cruz zu sehen. Die 46 Jahre alte Mexikanerin ist 2004 mit einem Grammy ausgezeichnet worden für das beste Vocal Rock Album. Karten für das Konzert morgen im Perez Galdós Theater gibt es im Internet oder unter Telefonnummer 928 43 33 34.

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  04. 04. 2017

UD Las Palmas verliert 3:1 in Vigo – Der Auswärtsfluch hält bei den Gelb Blauen weiterhin an. Seit Wochen gab es auswärts keinen Sieg mehr. Auch am 29. Spieltag fährt der Hauptstadtclub von Gran Canaria wieder mit leeren Händen nach Hause. Gestern Abend gab es gegen Celta Vigo eine 3:1 Niederlage. Wieder einmal hatte die Mannschaft von Trainer Setién einen großen Anteil an dem Punktverlust. Vor allem weil die Gelb Blauen in der ersten Hälfte viel zu passiv agiert, dem Gegner die Initiative und den Ball überlassen haben und mit einem 2:0 Rückstand in die Pause gegangen sind. Aber auch in der zweiten Hälfte fand der UD Las Palmas in Vigo nicht nicht zu seiner Form. In der 56. Spielminute stand es 3:0. Erst dann spielten die Gran Canarios so wie es die Fans von den Heimspielen gewohnt sind, aggressiv und druckvoll aber deutlich zu spät um noch etwas Zählbares aus Vigo mitzunehmen. In der 80. Minute gelang Bigas der Anschlusstreffer.

 

Vollbeschäftigung auf Fuerteventura – Die Prognose von Blas Acosta, Vizepräsident der Inselregierung und Minister für Tourismus, ist gewagt aber nicht unwahrscheinlich: Fuerteventura könnte in Kürze die erste Insel des Archipels sein, die Vollbeschäftigung vermeldet. Laut Acosta soll dieser Zustand auf dem Arbeitsmarkt auf Fuerteventura bereits in 12 bis 18 Monaten erreicht sein. Die Regierung rechnet aufgrund von verschiedenen Bau- und Modernisierungsmaßnahmen im Tourismussektor mit rund 3.000 zusätzlichen und langfristigen Arbeitsverhältnissen. 70 Millionen Euro fließen zum Beispiel in das Hotel Stella Canaris. Der Komplex stand seit 2013 leer und wird innerhalb der kommenden vier Monaten fertiggestellt und modernisiert sein. Bereits im kommenden Jahr soll Fuerteventura eine Beschäftigungsquote erreichen die vergleichbar mit den Ergebnissen aus den Jahren 2002 und 2003 ist. Weitere Arbeitsplätze sollen in den kommenden Monaten vor allem im Tourismussektor entstehen.

 

Campingplatz Pozo Negro noch mit freien Plätzen – Auf einem der schönsten Campingplätze auf Fuerteventura gibt es für die Osterwoche noch freie Plätze. Das meldet heute die Campingplatzverwaltung und wirbt mit den kürzlich fertiggestellten Modernisierungsmaßnahmen. An jedem der 72. Parzellen auf dem Campinplatz am Pozo Negro gibt es Strom und fließend Wasser. Außerdem einen neugestalteten Sanitärbereich mit Duschen, Waschplätzen und Toiletten. Einen neuen Kinderspielplatz, Bola Canaria und ein Fitnessstudio unter freiem Himmel. Reserviert werden kann unter der Nummer 928 878 004. Der Campingplatz Pozo Negro liegt in der Gemeinde Antigua direkt am Meer auf der Südseite der Insel.

 

Neues Forschungsschiff in See gestochen – Die Fridtjof Nansen ist aus dem Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria ausgelaufen um einen Teil der Ozeane zu erforschen der bisher eher stiefmütterlich von den Forschern, dafür aber umso intensiver von den Rohölunternehmen untersucht worden ist. In den kommenden Monaten werden sich die 30 Forscher der Meeresbiologie aus der ganzen Welt dem Atlantik zwischen Marokko und Südafrika widmen. Das 70 Millionen Euro teure Forschungsschiff ist in Spanien vom Stapel gelaufen und aktuell der ganze Stolz der spanischen Ingenieurswissenschaft. Kaum ein anderes Forschungsschiff verfügt im Moment über soviel Technik wie die nach dem norwegischen Nobelpreisträger benannte Fridtjof Nansen. Unter anderem verfügt das 75 Meter lange Schiff über ein ferngesteuertes U-Boot, ein Labor zur Klimaforschung und ein Labor für Meeresbiologie. Die Forscher an Bord untersuchen in den kommenden Monaten den Fischreichtum und den Zustand der Fauna rund um Offshore Plattformen der Erdölunternehmen. Das Meeresgebiet zwischen Marokko und Südafrika gilt bisher als der am wenigsten erforschte Teil des Atlantiks. Vor allem weil die angrenzenden Küstenländer finanziell nicht in der Lage sind ausreichend Forschung zu betreiben.

 

Neues Ärztezentrum in Tinajo – Die Bauarbeiten für das neue Centro de Salud in der Gemeinde Tinajo auf Lanzarote sollen in 12 Monaten abgeschlossen sein. Das ist aus einer aktuellen Pressemitteilung des Rathauses der Gemeinde zu entnehmen. Für rund 700.000 Euro soll am Plaza de San Roque in Tinajo auf 1.200 m² das neue Gesundheitszentrum entstehen, das im kommenden Jahr das Alte ersetzen soll. Beauftragt mit den Bauarbeiten ist die Firma Horinsa. In der Gemeinde Tinajo sind aktuell 14.000 Bürger bei der Sozialversicherung gemeldet, davon sind rund 1.000 Mitglieder Kinder unter 12 Jahren. Innerhalb des neuen Centro de Salud wird es neben den normalen Behandlungsräumen auch eine Kinder- und Babystation und eine Notfallstation geben.

 

Flüchtlingsboot lokalisiert – Seit Sonntag war die spanische Küstenwache in kanarischem Gewääser aus der Luft unterwegs um eine Patera mit 62 Flüchtlingen zu finden. Ein Überwachungsflugzeug hat gestern die Koordinaten an die Notfallleitzentrale durchgegeben. 145 Seemeilen südlich von Gran Canaria befinden sich 62 mutmaßliche Afrikaner an Bord eines völlig überfüllten Holzbootes. Ein Schiff der Küstenwache befindet sich bereits rund 50 Seemeilen von dem Boot entfernt. Die Crew ist bereits am Sonntag pro Forma von Gran Canaria aus in Richtung Dahkla ausgelaufen um das Flüchtlingsboot schneller erreichen zu können. Heute im Laufe des Nachmittags soll die Guardamar Salia die Patera erreichen und die Flüchtlinge an Bord nehmen. 

 

Lokalnachrichten, Mix Radio,  03. 04. 2017

Teneriffa der zoologischen Anlage im Norden Teneriffas werden in Zukunft auch Löwen zu sehen sein. Ein Männchen und zwei Weibchen hat der Loro Parque aus Zoos in Portugal und Frankreich gekauft. Sie sollen auf einem rund 1.000 Quadratmetern großen Gehege beheimatet werden. Die vom aussterben bedrohte Löwenart ist ursprünglich in Angola beheimatet, dort leben aber nur noch sehr wenige Exemplare in freier Wildbahn. Im Loro Parque steht neben der Attraktion auch die Vermehrung der vom Aussterben bedrohte Löwenart im Vordergrund. Normalerweise liegt das Revier der in freier Wildbahn lebenden Tiere bei mehreren Quadratkilometern Größe. Die Zahl der Angola Löwen hat sich in den vergangenen 50 Jahren von 100.000 Exemplaren auf rund 20.000 Exemplare reduziert. Vor allem durch legale oder illegale Jagd durch den Mensch.

 

Teneriffa – Suche nach möglichem Vermissten eingestellt –Seit vergangener Woche sucht die Küstenwache auf Basis von Zeugenaussagen nach einer vermissten Person, die bei den natürlichen Schwimmbecken bei Puerto Santiago auf Teneriffa ins Meer gerissen worden ist. Dich Suche ist jetzt eingestellt worden, weil bei der Polizei bisher keinerlei Vermisstenanzeigen in dem Fall eingegangen ist. Bei dem Unfall hatte eine große Welle mehrere Personen ins Meer gerissen. Ein 35 Jahre alter Mann und einer 60 Jahre alte Frau sind dabei ums Leben gekommen. Ein Mann konnte sich, leicht verletzt, aus eigener Kraft aus den Fluten befreien. Zeugen hatten von vier Personen gesprochen, die die Welle ins Meer gerissen hat. Die Rettungskräfte zweifeln aber mittlerweile an der vierten vermissten Person und haben die Suche eingestellt.

 

Lanzarote – Campingplatz Pagagayo–In diesem Jahr soll der einzige Campingplatz auf Lanzarote pünktlich zum Mai öffnen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Gemeinde Yaiza auf Lanzarote hervor. Der ursprünglich geplante Eröffnungstermin an Ostern kann nicht eingehalten werden, weil auf dem Campingplatz verschiedene Infrastrukturmaßnahmen wie Strom und Wasser noch nicht abgeschlossen sind. In diesem Jahr soll durch den Einsatz von Photovoltaik ganz auf die Stromproduktion durch den Dieselgenerator verzichten werden können. DerPreis pro Parzelle und Nacht  wird nicht angehoben und kostet genauso viel wie im letzten Jahr.

 

Kanarische Inseln – Steuererklärung ab sofort digital – Die kanarische Steuerbehörde, Hacienda, zieht mit den anderen spanischen Autonomien gleich und bietet ab sofort für rund 800.000 steuerpflichtige Bürger die Möglichkeit ihre Steuererklärung online einzureichen. Diese werden in diesem Jahr auch bevorzugt behandelt. Wer seine Steuerklärung weiterhin auf dem gewohnten weg persönlich abgeben will, muss bis zum 11. Mai warten. Das sogenannte System PADRE wird es ab diesem Jahr nicht mehr geben, dafür steht ab sofort auf der Website der Steuerbehörde das System Renta Web zur Verfügung. Der Zugang funktioniert wie gewohnt mit D.N.I. Und Passwort. Letzter Tag für die Steuererklärung 2016 ist in diesem Jahr der 30. Juni.

 

Gran Canaria – Schmuck im Wert von 100.000 Euro vergessen – Auf dem Flughafen Gando haben Polizeibeamte in einem Aufzug einen herrenlosen Koffer entdeckt. Nachdem geklärt war, dass sich keine Bombe in dem Reiseutensil befand, machten die Beamten aber einen anderen außergewöhnlichen Fund. In dem Koffer befand sich Schmuck im Wert von 100.000 Euro. Ein Urlauberpärchen hatte den Koffer, als sie ihren Mietwagen im Erdgeschoß des Flughafens zurückgegeben hatten, im Aufzug zum Check-In schlichtweg vergessen. Die Besitzer waren zu dem Zeitpunkt bereits im Flieger. Anhand des Adressschildes am Koffer konnten die Besitzer kontaktiert werden. Der Koffer mit dem Schmuck wird ihnen zugesandt.

 

La Palma – Bilder von Günter Grass – Wie sehr der Literaturnobelpreisträger mit der grünen Insel verbunden war, wissen nur wenige Kanarenreisende. Jetzt die Tageszeitung Diario de Avisos bisher noch unbekannte Fotografien mit Günter Grass veröffentlich. Sein Sohn Raúl Grass besitzt auf La Palma eine Finca. Sein Vater hat die Insel mehrfach besucht. Bis zu seinem Tod im Jahr 2015 war La Palma für Günter Grass aber nie ein Rückzugsort für seine literarischen Arbeiten. Vielmehr war die Isla Verde für Grass ein Ort zum Malen. Viele Einheimische erinnern sich an den Author, dem 1959 mit dem Werk „Die Blechtrommel“ der Durchbruch gelang, an einen Mann, der auf seinen Wanderungen immer Stift und Papier zum Zeichnen dabei hatte und trotz seiner mangelnden spanisch Kenntnisse ein Meister der Kommunikation mit Fischern und Bauern war. Das einzige Mal das Grass auf La Palma öffentlich in Erscheinung getreten ist, war 2007, als die internationale Bibliothek der deutschen Sprache in Puntallana eröffnet worden ist. Ansonsten war Günter Grass auf La Palma immer als Privatperson zu Gast. Die Bibiliothekgibt es heute noch, sie feiert im Dezember ihr 10jähriges Jubiläum. Einige Bilder und Fotografien hat die Tageszeitung Diario de Avios in ihrer aktuellen Ausgabe veröffentlich. Alle anderen sind im Günter Grass Haus in Lübeck noch bis Oktober zu sehen.

 

Lanzarote – Fuerteventura Wetter 03.04.2017 – Sonnig und warm, dazu kaum Wolken am Himmel und Tageshöchstwerte um 23 Grad, bei nur schwachem Wind aus wechselnden Richtungen. Dementsprechend liegt UV-Index auch heute wieder bei 10, hoher Sonnenschutz ist heute unabdingbar. Die Wassertemperatur des Atlantiks liegt heute aufgrund der starken Sonneneinstrahlung der vergangenen Tage bei bis zu 21 Grad, je nach Wassertiefe und Nähe zum Strand. Die beste Zeit zum Baden ist heute zwischen 13:30 Uhr, dann hat die Ebbe ihren tiefsten Stand erreicht, und ca. 19:30 Uhr. Sonnenuntergang ist heute um 20:15. In der kommenden Nacht liegen die Tiefstwerte zwischen 16 und 18 Grad in Küstennähe. Im inselinneren von Lanzarote und Fuerteventura kann es kühler werden. Sonnenaufgang morgen früh um 7:41 Uhr. Tendenz: unverändert warm und sonnig bei nur schwachem Wind aus Nordnordost und Tageshöchstwerten um 23 Grad.

 

 

 


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